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Ist ein Gemüseschneider elektrisch oder manuell nützlicher?

Larissa Köberlein | Lesedauer: 5 Minuten | 06.09.2022

Große Mengen an frischem Obst und Gemüse zu verarbeiten kann einerseits viel Zeit in Anspruch nehmen und andererseits auch recht anstrengend sein. Damit Sie sich die Arbeit etwas erleichtern, sind Sie auf der Suche nach einem praktischen Gemüseschneider. Das Angebot an verschiedenen Küchengeräten ist allerdings riesig und bietet viele unterschiedliche Modelle. Bevor Sie sich einen neuen Küchenhelfer kaufen, sollten Sie für sich entscheiden, ob Ihr Gemüseschneider elektrisch oder manuell funktionieren soll. Im folgenden Beitrag erklären wir Ihnen, unter Berücksichtigung einiger Faktoren, die Vor- und Nachteile von elektrischen sowie manuellen Gemüseschneidern.

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Zu viel ist nie genug: Der Faktor Zeit

Bei der Überlegung, ob Sie mehr von einem elektrischen oder manuellen Gemüseschneider profitieren, sollten Sie den zeitlichen Aufwand immer beachten.

  • Der Vorteil bei einem elektrischen Gemüseschneider, liegt sicherlich in der Zeitersparnis. Aufgrund des elektrischen Antriebs schafft das Schneidemesser eine hohe Anzahl an Umdrehungen. Hieraus ergibt sich, dass Sie mit dem elektrischen Gemüseschneider in kurzer Zeit große Mengen an Obst oder Gemüse schneiden können.

  • Im Gegensatz hierzu wird der Nachteil des manuellen Gemüseschneiders deutlich. Mit dem manuellen Hobel reiben Sie die Nahrungsmittel mit der Hand. Ein Gemüseschneider, bei dem Sie die Zutaten auf den Messereinsatz legen und mit dem Oberteil durch das Gitter drücken, braucht ebenfalls mehr Zeit. In diesem Fall müssen Sie das Auf- und Zuklappen bzw. das Einlegen der Zutaten mit einberechnen. Diese Vorgänge kosten Zeit und erzeugen einem längeren Prozess.

Muskeleinsatz Ja oder Nein: Der Aspekt Kraft

Wenn Sie elektrische oder manuelle Gemüseschneider im Vergleich betrachten, sollten Sie den Kraftaufwand stets in Ihre Entscheidung integrieren.

  • Der elektrische Gemüseschneider bringt den Vorteil mit, dass Sie selbst nur sehr wenig Kraft einsetzen müssen, um das Gemüse zu zerkleinern. Geben Sie die zu schneidenden Zutaten in die Trichteröffnung und drücken Sie mit dem Zylinder nach unten, bis die Menge im Trichter zerkleinert ist. Das Ergebnis erhalten Sie ganz ohne Muskeleinsatz.

  • Im Unterschied zur elektronischen Variante besteht der Nachteil im manuellen Gemüseschneider darin, dass hier ein hohes Ausmaß an Körperkraft notwendig ist. Egal, ob Sie die Zutaten durch den Schneidaufsatz drücken müssen oder aber mit einer Hand den Hobel festhalten, um zeitgleich mit der anderen Hand reiben können: Der Kraftaufwand ist um ein Vielfaches höher. Dieser verstärkt sich weiterhin, je größer die Mengen sind, die Sie verarbeiten wollen.

Mit oder ohne Elektrizität: Das Kriterium Strom

Im Zusammenhang mit der Frage, ob Ihr Gemüseschneider elektrisch oder manuell sein soll, ist der Strombedarf ein weiteres Kriterium, das Ihnen bei der Auswahl helfen kann.

  • Der Vorteil des manuellen Gemüseschneiders besteht darin, dass sich dieser komplett ohne elektrischen Strom bedienen lässt. Sie können den manuellen Gemüseschneider mit seinen Einzelteilen zusammenbauen und anschließend direkt nutzen. Das bedeutet auch, dass Sie das manuelle Gerät überall hin mitnehmen können. Beispielsweise können Sie den manuellen Zerkleinerer beim Campen einsetzen, wo die Stromzufuhr nicht immer garantiert ist.

  • Hieraus ergibt sich im Umkehrschluss direkt der Nachteil des elektrischen Gemüseschneiders. Um dieses Gerät zu verwenden, müssen Sie zu jeder Zeit sicherstellen, dass eine Steckdose in der Nähe ist, die die notwendige Stromzufuhr garantiert. Aufgrund von einem kurzen Stromkabel und einer ungünstig platzierten Steckdose lösen Sie das Problem nur mit zusätzlichen Verlängerungskabeln.

Wohin damit? Die Komponenten Größe bzw. Stauraum

Wenn Sie Argumente suchen, ob Ihr Gemüseschneider in Zukunft elektrisch oder manuell sein soll, gilt es auch, die Größe des Geräts bzw. den benötigten Stauraum mit in Betracht zu ziehen.

  • Der Vorteil des manuellen Gemüseschneiders besteht darin, dass dieser in der Regel kleiner ist und daher besser zu verstauen ist. Bei dieser Version lässt sich lediglich der Auffangbehälter als das sperrigste Element definieren. Die unterschiedlichen Messereinsätze und andere Einzelteile können Sie allerdings einfach in der Auffangschüssel platzieren und mit dem Schneid-Oberteil verschließen. Gerade wenn Sie in einer kleinen Küche arbeiten oder den Gemüseschneider nicht täglich einsetzen, ist es für Sie besser, wenn Sie das Gerät nach dem Gebrauch auch wieder in einem Schrank verstauen können.

  • Anders verhält es sich mit der strombetriebenen Option. Der Nachteil im elektrischen Gemüseschneider äußert sich in seinem großen Format. Behalten Sie stehts im Hinterkopf: Bei dieser Variante muss die Stromzufuhr garantiert sein. Daher müssen Sie, neben dem Auffangbehälter und den einzelnen Klingen-Elementen, den Motor als weiteren Bestandteil einplanen. Hinzu kommt der Trichteraufsatz, der beim manuellen Gemüseschneider ebenfalls fehlt. Sowohl der Motor als auch der Trichteraufsatz sind sperrige Einzelteile, die die Lagerung im Küchenschrank erschweren. Den elektronischen Gemüseschneider integrieren Sie daher besser offen mit den anderen Küchengeräten.

Zum Thema Haltbarkeit: Der Aspekt Verschleiß

Bei der Debatte, ob ein Gemüseschneider elektrisch oder manuell besser ist, kann das Stichwort Verschleiß zu Ihrer Entscheidung beitragen.

  • Im Hinblick auf die Abnutzung zeichnet sich der manuelle Gemüseschneider als vorteilhaft aus. Da Sie das Gerät nur mit eigener Musekelkraft betätigen, wirkt nur Ihre eigene Körperkraft auf den Gemüseschneider ein. Sollten sich die Scheideaufsätze mit den Jahren abnutzen, können Sie die Einzelteile häufig günstig beim Hersteller nachkaufen.

  • Ein strombetriebener Gemüseschneider bringt den Nachteil mit, dass die Elektronik nach langen Jahren oder bei Überhitzung kaputt gehen kann. In diesem Fall müssen Sie den gesamten Motor einschicken und bei verfallener Garantie neu erwerben.

Oft oder nur hin und wieder im Einsatz: Häufigkeit der Verwendung

Bei der Debatte, ob ein elektrischer oder manueller Gemüseschneider für Sie die bessere Lösung ist, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wie häufig verwenden Sie den Gemüseschneider?

  • Wie groß sind im Durchschnitt die Mengen, die Sie schneiden?

Besitzen Sie einen großen Garten mit vielen Obst und Gemüsesorten, wollen bzw. müssen Sie die Erzeugnisse auch verarbeiten. Das bedeutet, dass Sie gewisse Portionen an Obst und Gemüse einkochen, damit dies über längere Zeit haltbar ist. Um die großen Mengen an Nahrungsmitteln schnell und einfach zu bewältigen, ist ein elektrischer Gemüseschneider von Vorteil. Mit diesem schneiden Sie das Obst und Gemüse in kurzer Zeit und ohne körperliche Anstrengung. Da Sie das elektrische Gerät häufig verwenden und auch einen großen Nutzen daraus ziehen, können Sie guten Gewissens den Preis für die elektrische Variante bezahlen.

Im Gegensatz hierzu lässt sich Ihr Küchenalltag auf andere Weise beschreiben:

  • Sie haben keinen großen Garten und müssen daher kein Gemüse einkochen.

  • Die Verarbeitung von Gemüse reduziert sich bei Ihnen eher auf die Zubereitung von Salaten oder Gemüsepfannen.

  • Sie schneiden Gemüse für eine überschaubare Personenanzahl.

In diesem Fall ist für Sie ein manuelle Gemüseschneider ausreichend. Für die Gemüseportionen, die Sie schneiden, ist der preisliche Aufwand für einen elektrischen Gemüseschneider zu hoch. Zudem sind die Mengen so gering, dass sich auch hier die Anschaffung eines Elektro-Gerätes nicht rentiert. Für Ihre Bedürfnisse und die Häufigkeit der Anwendung ist ein manueller Gemüseschneider absolut ausreichend.

Nach der Zerkleinerung geht es an die Weiterverarbeitung. Verwandeln Sie das frische Gemüse entweder in warme Aufläufe oder leckere Beilagen-Salate. Entdecken Sie hierfür praktische Auflaufformen oder große Salatschüsseln.

Fazit

Bei der Frage, ob Sie sich für einen elektrischen oder manuellen Gemüseschneider entscheiden, sollten Sie im Hinblick auf unterschiedliche Aspekte die Vor- und Nachteile einbeziehen. Unter Berücksichtigung des Faktors Zeit ist die elektrische Version vorteilhafter, da der Schneidprozess mit dem strombetriebenen Gerät schneller von statten geht als mit dem manuellen Gemüseschneider. Genauso hat das elektrische Modell unter Berücksichtigung des Kraftaufwandes den klaren Vorteil. Beim strombetriebenen Gerät ist Ihr Körpereinsatz sehr gering, wohingegen der manuelle Gemüseschneider nur mit Muskelkraft funktioniert. Mit Blick auf den Strombedarf ist der manuelle Gemüseschneider klar im Vorteil. Mit diesem können Sie Ihr Gemüse überall reiben, ohne dass Sie auf Elektrizität angewiesen sind. Die strombetriebene Variante funktioniert nur, wenn die Elektrizitätszufuhr gesichert und eine Steckdose in der Nähe ist. Auch in Punkto Größe profitieren Sie von einem manuellen Gemüseschneider, vor allem dann, wenn Sie hinsichtlich Arbeitsfläche und Stauraum begrenzt sind. Die manuelle Option ist häufig platzsparender als die sperrige Elektro-Version. Sollte ein Bestanteil oder des manuellen Gemüseschneiders kaputt gehen, können Sie diese unproblematisch ersetzen. Ein Nachteil des elektrischen Gemüseschneiders liegt abermals in der Elektronik. Ist diese defekt, müssen Sie potenziell das ganze Gerät neu kaufen. Erörtern Sie im Vorfeld immer diese Aspekte und fragen Sie sich, wie häufig Sie den Gemüseschneider benutzen. Wenn Sie im ganzen Jahr viel Obst und Gemüse verarbeiten, was vielleicht an einem eigenen Garten liegt, dann ist ein elektrischer Gemüseschneider eine geeignete Lösung. Schneiden Sie hin und wieder Rohkost klein, um Salate oder Gemüseaufläufe zuzubereiten, dann ist ein manueller Gemüseschneider für Sie ausreichend.