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Knoblauch: So werden Sie den Geruch im Handumdrehen los

Larissa Köberlein | Lesedauer: 5 Minuten | 08.09.2022

Griechische Moussaka, ein deftiger Chili-Eintopf oder Spaghetti Aglio e Olio – alle drei Gerichte kommen ohne eine besondere Zutat nicht aus: Knoblauch. Liebhaber der weißen Knollen geben vermutlich gerne noch ein paar Zehen mehr dazu, als im Rezept angegeben. Dann entfaltet sich der würzig-kräftige Geschmack der Knoblauchzwiebel noch besser. Doch nach einem wunderbaren Geschmackserlebnis folgt meist schon nach einigen Stunden das böse Erwachen: Der einzigartige Knoblauchgeschmack hat sich in einen penetranten Geruch verwandelt, der einfach nicht mehr verschwindet. Die Hände stinken und Ihnen selbst haftet die bekannte Knoblauchfahne an. Was können Sie also tun, wenn Sie zwar Vampire, aber nicht Ihre Mitmenschen von sich fernhalten wollen? Wir haben für Sie einige bewährte Tipps auf Lager, mit denen Sie den lästigen Geruch von Knoblauch ganz schnell wieder loswerden.

Knoblauchgeruch loswerden

Warum stinkt Knoblauch so langanhaltend und extrem?

Bevor es an die Details geht, lüften wir das Geheimnis um dieses Alltagsmysterium. Und hier müssen wir eine Lanze für die Gewürzpflanze brechen. Denn die Geruchsstoffe, die Sie oder andere als unangenehm empfinden, sind nicht von Natur aus im Knoblauch enthalten. Sie werden erst im menschlichen Körper gebildet und zwar so: Die Zehen enthalten einen Stoff namens Alliin. Hier handelt es sich um eine Schwefelverbindung. Verzehren Sie Knoblauch oder berühren Sie ihn mit der Haut, kommen automatisch Enzyme ins Spiel. Diese verwandeln Alliin in schließlich Allicin und erst dadurch entsteht der typische Knoblauchgeruch. Übrigens sind Dauer und Intensität, mit denen das penetrante Aroma anhält, von Mensch zu Mensch verschieden. Wenn Sie Knoblauchgestank loswerden wollen, behalten Sie folgende Faktoren im Hinterkopf:

  • Verzehrte Menge: Logisch – wer mehr Zehen verspeist, riecht auch länger danach. Falls Sie keine Lust auf eine langanhaltende Fahne haben, sollten Sie die weiße Knolle beim Kochen sparsam einsetzen. Braten Sie beispielsweise eine kleingehackte Menge in Öl an und nehmen Sie den Knoblauch anschließend wieder heraus.

  • Individuelle Stoffwechselgeschwindigkeit: Wie schnell der Körper das Allicin abbaut, ist ganz unterschiedlich. Deshalb riechen manche Menschen kaum nach Knoblauch, während andere tagelang von einer Wolke der Ausdünstung umgeben sind.

  • Persönliches Geruchsempfinden: Auch Ihre Nase hat bei diesem Thema ein Wörtchen mitzureden. Manche Personen nehmen den Gestank kaum wahr, andere dagegen umso extremer.

Gehören Sie zur letzteren Gruppe, verraten wir Ihnen nun tolle Tricks und Hausmittel, mit denen Sie den miefigen Knoblauchgeruch im Nu wieder loswerden.

Knoblauchgeruch von den Händen entfernen

Beim Kochen lässt es sich kaum vermeiden. Sie schälen den Knoblauch. Dabei bleiben kleine Fetzen der dünnen Haut an der Zehe hängen und diese müssen Sie mit den Fingerspitzen abziehen. Anschließend geht es ans Hacken oder Kleinschneiden, wobei die ätherischen Öle der Gewürzpflanze Ihre Finger benetzen. Jetzt ist es schon zu spät! Der Knofi-Gestank hat sich bereits auf Ihre Haut übertragen und hält sich dort manchmal tagelang. Was sollen Sie tun? Komplett auf Knoblauch verzichten? Für echte Fans keine Lösung. Mit unseren Haushaltstricks können Sie jedoch beides haben: Leckere Gerichte und gutriechende Hände. Lesen Sie, wie sie Knoblauchgeruch loswerden oder sorgen Sie dafür, dass er sich kaum ausbreitet.

Ziehen Sie Handschuhe an

Auf diese Weise vermeiden Sie den lästigen Geruch schon bei der Zubereitung. Falls Sie gerne und oft mit Knoblauchzwiebeln kochen, gibt es mittlerweile spezielle Einmalhandschuhe für die Küche zu kaufen. Diese Modelle bestehen in den meisten Fällen aus Latex oder Silikon und sorgen dafür, dass der Knoblauch Ihre Hände sowie Finger nicht berührt. Ihr Griff wird dabei nicht beeinträchtigt, weshalb Sie Ihre Koch- und Küchenmesser beim Schneiden immer noch sicher führen können.

Sofort Hände waschen

Ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und Ihre Haut ist mit einer Knoblauchzehe in Berührung gekommen, heißt es: schnell sein! Waschen Sie Ihre Hände nach dem Schneiden unmittelbar mit Wasser und Seife. Holen Sie sich am besten noch eine Handbürste dazu, um Geruchsspuren unter den Nägeln gründlich zu entfernen. Neben dem Einmaleins der Handhygiene gibt es zudem viele zuverlässige Hausmittel, mit denen Sie den Knoblauchgeruch speziell an Ihren Fingern und Händen vollständig loswerden:

Zitrone und Salz

Nicht nur im Spirituosen-Bereich sind beide Zutaten ein starkes Team, sondern auch, wenn es darum geht, Knoblauchgerüche loszuwerden. So geht es:

  1. Geben Sie eine kleine Menge Salz in Ihre Handfläche.

  2. Träufeln Sie einige Spritzer Zitronensaft darüber.

  3. Verreiben Sie das Gemisch zwischen Ihren Händen und lassen Sie es ein paar Minuten einwirken.

  4. Halten Sie im Anschluss Ihre Hände unter laufendes Wasser und der charakteristische Knofi-Gestank ist verflogen.

Alternativ neutralisieren außerdem Kaffeebohnen unliebsame Gerüche. Nehmen Sie dazu eine kleine Menge des Satzes aus Ihrer Maschine und massieren Sie damit kurz Ihre angefeuchteten Hände. Waschen Sie das Ganze danach ab und der Geruch ist Geschichte!

Mit Edelstahl gegen den Ekel-Gestank

Ein echter Geheimtipp, um Knoblauchgeruch auf der Haut loszuwerden! Edelstahl neutralisiert schlechte Gerüche ebenfalls.

Für dieses Hausmittel eignen sich daher fast alle Gegenstände, die aus dem glänzenden Material bestehen. Schnappen Sie sich beispielsweise einen Löffel oder reiben Sie Ihre Hände am Spülbecken oder an einem Wasserhahn. Wichtig dabei ist: Lassen Sie gleichzeitig lauwarmes Wasser über Ihre Finger laufen.

Das hilft gegen eine Knoblauchfahne

Doch nicht nur auf der Haut oder den Händen hinterlassen die weißen Zehen ihre Geruchsspuren. Viel unangenehmer und peinlicher wird es, wenn Freunde oder Arbeitskollegen anhand Ihres Atems noch am nächsten Tag riechen können, was Sie gestern gegessen haben. Mit unserer Hilfe müssen Sie in Zukunft nicht mehr im Erdboden versinken! Frönen Sie Ihrer Knoblauch-Lust weiterhin ohne schlechtes Gewissen, denn wir zeigen Ihnen jetzt, wie Sie den penetranten Geruch auch im Mund ruckzuck wieder loswerden.

Plündern Sie das Gewürzregal

Dort lagern nämlich wahre Wunderwaffen im Kampf gegen schlechten Atem. Kauen Sie beispielsweise Kardamom-Kapseln oder ganze Kaffeebohnen. Beides löst den Knofi-Mief in Luft auf. Falls Sie einen Kräutergarten zu Hause haben, schneiden Sie sich ein paar Blätter Minze, Petersilie oder Salbei ab. Auch diese kauen Sie. Das setzt ätherische Öle frei, wodurch Sie Knoblauchgeruch im Mund blitzschnell loswerden.

Kein Mief mit Milch

Die weiße Flüssigkeit versorgt Ihren Körper nicht nur mit wertvollem Kalzium, sondern lässt zusätzlich schlechten Atem verschwinden. Ursache ist der relativ hohe Anteil an Fett. Dieses heftet sich an die Schwefelverbindungen des Knoblauchs, wodurch der intensive Geruch gemildert wird. Unsere Empfehlung deshalb: Trinken Sie bereits während des Essens ein Glas Milch und Sie sind bestens vor Mundgeruch geschützt.

Zusammenfassung

Alles in allem ist der Verzehr von Knoblauch ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite schmeckt er einfach so gut, aber auf der anderen Seite sorgt er für einen penetranten Gestank, der erst nach längerer Zeit wieder verfliegt. Mit unseren Tipps und Hausmittelchen werden Sie Knoblauchgeruch jedoch ganz schnell wieder los! Streichen Sie die weißen Knollen daher nicht von Ihrem Speiseplan. Genießen Sie den einzigartigen Geschmack der würzigen Zehen und profitieren Sie darüber hinaus noch von der gesundheitsfördernden Wirkung ihrer Inhaltsstoffe!

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