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Pfannen und Töpfe wieder zum Glänzen bringen

Pfannen und Töpfe wieder zum Glänzen bringen Olaf Hoffmann | Lesedauer: 5 Minuten | 09.09.2022

Schön, diese neuen Töpfe und Pfannen. Der strahlende Glanz lädt gleich zum Kochen, Braten und Brutzeln ein und sowieso sind saubere Pfannen und Töpfe immer eine Einladung zum frischen Zubereiten leckerer Speisen. Aber je öfter und intensiver das Kochgeschirr genutzt wird, desto schneller verliert es an Glanz. Und wenn dann erst Angebranntes den Boden unansehnlich macht, wird es Zeit, den Töpfen und Pfannen einen neuen Glanz zu verleihen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Lieblingspfannen und Töpfen wieder einen neuen Glanz verleihen und dabei nur so viel Aufwand betreiben wie das wirklich erforderlich ist. Dazu müssen wir uns zunächst die unterschiedlichen Materialien genauer ansehen.

Pfannen und Töpfe wieder zum Glänzen bringen

Das Material entscheidet über den Aufwand

Entscheidend dafür, wie groß der Aufwand bei der gründlichen Reinigung von Töpfen und Pfannen sein wird, ist die Beschaffenheit des Materials. Beschichtete Pfannen lassen sich meist einfacher reinigen als Töpfe aus Edelstahl, die wieder auf Hochglanz gebracht werden möchten. Und auch Gusseisen, Aluminium und Kupfer haben unterschiedliche Ansprüche. Sogar zwischen den einzelnen Typen der Beschichtungen gibt es deutliche Unterschiede. Es ist eben nicht egal, ob Töpfe und Bratpfannen mit Emaille, Keramik oder Teflon beschichtet sind. Und Kochgeschirr aus Edelstahl oder Gusseisen ganz ohne Beschichtung möchte auch einer Extrabehandlung unterzogen werden. Prüfen Sie vor der gründlichen Reinigung also immer, aus welchem Material Töpfe und Pfannen gefertigt sind und welche Beschichtung vorhanden ist. Daraus ergeben sich dann auch die besten Reinigungsmethoden und Reinigungsmittel.

Gusseisen und Edelstahl stellen wenig spezielle Anforderungen

Am einfachsten lassen sich sicherlich Bratpfannen und Kochtöpfe aus Gusseisen oder Edelstahl reinigen. Wenn solches Kochgeschirr wirklich nicht beschichtet ist, dann kann dem Schmutz auch mit Kratzschwamm. Bürste und anderen Hilfsmitteln zu Leibe gerückt werden, da es hier keine Beschichtung gibt, die beschädigt werden könnte. Und weil sowohl Gusseisen als auch Edelstahl praktisch Eisen ist, kommt hier alles in Frage, was sich mit Eisen verträgt. Vom klassischen Spülmittel über den Putzstein bis hin zu speziellen Reinigungsmitteln gegen Angebranntes muss keine Rücksicht auf das Material genommen werden. Auch der Intensivreinigungsgang in der Spülmaschine kann hilfreich sein. Wenn das alles nichts bringt, weichen Sie die Gusseisenpfannen und Edelstahltöpfe einfach für eine längere Zeit in einer Spülmittellauge ein oder behelfen Sie sich mit dem Auskochen der Geschirre. Auch so lässt sich manch hartnäckige Verkrustung schlussendlich entfernen. Für den perfekten Glanz bei Edelstahltöpfen kann dann auch noch handelsüblicher Edelstahlreiniger für den perfekten Glanz im Finish sorgen. Manchmal hilft aber auch wirklich nur ausgiebiges und ausdauerndes Schrubben. Prüfen Sie vorher aber immer, ob die Töpfe und Pfannen wirklich nicht beschichtet sind.

Kupfer und Aluminium lieben eine Sonderbehandlung

Auch wenn Kochgeschirr aus reinem Kupfer oder Aluminium im Haushalt eher selten Verwendung findet, gibt es dieses doch. Sowohl Kupfer als auch Aluminium überzeugen zwar mit einem hervorragenden Wärmeleitvermögen, allerdings verlieren beide Materialien auch schnell ihren Glanz. Wenn Sie Kochtöpfe und Bratpfannen aus solchen Materialien wieder auf Hochglanz bringen wollen, bedienen Sie sich am besten handelsüblicher Spezialreiniger für Kupfer und Aluminium. Auch Hausmittel wie Zitrone oder Zahnpasta sorgen für überraschende Ergebnisse. Das Abreiben mit einer halben Zitrone wirkt beispielsweise bei Kupfer ebenso überzeugend wie der Einsatz von Zahnpasta. Letztere tragen Sie reichlich auf, lassen sie einwirken und spülen dann mit klarem handwarmen Wasser ab. Polieren nicht vergessen und schon strahlt der Kupfertopf wieder im gewohnten Glanz. Angelaufenes Aluminium bekommen Sie mit Salz oder Backpulver wieder prima sauber.

Beschichtete Pfannen und Töpfe reinigen

Grundsätzlich soll die Beschichtung der Töpfe und Pfannen gegen Verschmutzungen, Verkrustungen und Angebranntes helfen. Das funktioniert aber je nach Beschichtungsmaterial nur zum Teil. Irgendwann wollen auch Bratpfannen und Töpfe mit Emaille, Keramik oder Teflon-Beschichtung gründlich gereinigt werden. Am besten tun Sie das immer direkt nach der Benutzung, da sich dann die Spuren des Bratens und Kochens immer noch am einfachsten entfernen lassen.

Eine Emaille-Beschichtung ist dabei recht robust, so dass Sie hier auch mit Kratzschwamm, Topfreiniger aus Stahlwolle oder einer harten Bürste arbeiten können. Damit entfernen Sie zunächst die groben Verschmutzungen. Anschließend können auch hier Zitrone, Backpulver und Salz die Hilfsmittel für den perfekten Glanz sein.

Mehr Vorsicht ist in jedem Fall bei Keramikbeschichtungen und erst recht bei Teflon-Beschichtungen angeraten. Hier dürfen Sie auf keinen Fall mit kratzenden und scheuernden Hilfsmitteln und Reinigern arbeiten. Das beschädigt die Beschichtungen dauerhaft und schlussendlich müssen Sie teure Pfannen und Töpfe wegwerfen. Arbeiten Sie hier am besten mit einem weichen Mikrofasertuch. Unterstützend können auch hier Zitrone, Backpulver und immer auch Spülmittel eingesetzt werden. Bei Angebranntem hilft es nachhaltig, wenn Sie Backpulver mit Wasser in der Pfanne oder im Topf aufkochen und dann über Nacht einwirken lassen. Dann können auch hartnäckige Rückstände gut entfernt werden. Alternativ zum Backpulver setzen Sie Haushalts-Natron ein.

Bei wenig Verkrustungen durch Angebranntes hilft auch ganz normales Speisesalz. Streuen Sie dieses einfach auf die betroffenen Stellen und geben Sie ganz wenig Wasser dazu. Dann lassen Sie das gelöste Salz einwirken und können leichtere Verschmutzungen dann einfach mit Lappen oder Schwamm auswischen.

Waschpulver kann auch helfen

Ein ganz alter Trick ist die Reinigung der Pfannen und Töpfe mit Waschpulver. Dazu geben Sie je nach Größe der Pfannen oder Töpfe zwei bis vier Esslöffel Waschpulver auf den Topf- oder Pfannenboden und geben dann etwas Wasser dazu. Das Ganze kurz aufkochen lassen und dann eine gute Weile einwirken lassen. Anschließend können Sie auch hier die Verkrustungen einfach auswischen. Manchmal hilft dabei auch der Pfannenwender aus Holz. Aber immer daran denken: Nicht kratzen! Natürlich spülen Sie die so gereinigten Töpfe und Pfannen anschließend gut aus, damit der nächste Braten nicht nach Waschmittel schmeckt.

Genauso hilfreich kann es sein, einen Spülmaschinentab einzusetzen. Einfach auf den Boden von Topf oder Pfanne legen, gut Wasser dazu und leicht aufköcheln. Nach dem Abkühlen sollten sich dann auch hartnäckige Verschmutzungen ohne viel Aufwand entfernen lassen.

Manchmal hilft nur die neue Pfanne

Wenn das alles nichts mehr hilft, kommen Sie um den Kauf von neuen Töpfen und Pfannen doch nicht herum. Wenn das so ist, können Sie aber auch von Beginn an dafür sorgen, dass sich gar nicht erst hartnäckige Verschmutzungen bilden können. Vor der ersten Nutzung sollten Sie jede Pfanne zunächst leicht einölen. Früher haben Ihre Eltern Pfannen ohnehin nicht glänzend sauber geschrubbt, sondern immer einen leichten Fettfilm in der Pfanne belassen.

Nach der Nutzung sollten Sie Töpfe und Pfannen immer gleich heiß ausspülen oder gegebenenfalls über Nacht einweichen. Dann lassen sich die meisten Verschmutzungen auch im normalen Abwasch entfernen und Sie haben länger Freude an sauberen Pfannen und Töpfen, die dann über lange Zeit hinweg mit strahlendem Glanz für Freude am Kochen, Braten und Brutzeln sorgen. Warten Sie nicht, bis Töpfe und Pfannen stark verschmutzt sind und setzen Sie Zitrone, Salz, Backpulver, Natron, Waschpulver oder Geschirrspültabs schon dann ein, wenn sich Verschmutzungen nicht mehr einfach lösen lassen. Das gilt für unbeschichtete Töpfe und Pfannen aus Gusseisen oder Edelstahl genauso wie für Töpfe und Pfannen mit Emaille-, Teflon- oder Keramikbeschichtung.

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