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Rosen im Garten richtig versorgen

Larissa Köberlein | Lesedauer: 15 Minuten | 06.09.2022

Die Rose ist die Königin der Blumen. Bereits in der Antike galt sie als Symbol des Glücks und der Freude. Als Luxusgut waren Rosen lange nur wohlhabenden Personen vorbehalten. Heute sind sie ein Teil der europäischen Gartenkultur. Jeder, der einen Garten oder einen Balkon besitzt, kann eigene Rosen pflanzen. Wir zeigen, worauf es bei der Pflege ankommt.

Rosen

Rosenarten

Rosen werden in Wild- und Kulturrosen unterschieden. Wilde Rosen sind ungefüllt. Sie bieten Bienen, Hummeln und blütenbesuchenden Insekten wertvolle Nahrung. Wildrosen sind robust und besonders widerstandsfähig gegen Rosenkrankheiten. Nach der Blüte bilden sich Hagebutten, eine wichtige Winternahrung für heimische Vögel.

Kulturrosen hingegen sind durch Züchtung und Veredelung der Wildformen entstanden. Sie werden unterteilt in

  • Beetrosen

  • Edelrosen

  • Strauchrosen

  • Kleinstrauchrosen

  • Rambler- oder Kletterrosen

  • Stammrosen

  • Zwergrosen

Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick

Beetrosen

Beetrosen wachsen schön kompakt und erreichen eine Höhe von höchstens 60 Zentimetern. In Gruppen gepflanzt verwandeln sie selbst größere Flächen in ein Blütenmeer. Beetrosen sind in allen Farben und Formen erhältlich. Sie punkten mit ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und sind zudem frosthart. Die in Büscheln angeordneten Blüten der Beetrosen eignen sich nicht für die Vase.

Beliebte Sorten:

  • Black Forest (ADR) - dunkelrot

  • Schneeflocke (ADR) - weiß

  • The Queen Elizabeth Rose - rosa

  • Friesia - gelb

Edelrosen

Edelrosen beeindrucken mit wunderschönen Blüten an langen Stielen. Einige verströmen einen bezaubernden Duft. Sie sind die Favoriten für opulente Sträuße und Buketts. Im Garten sollten Edelrosen immer in Gruppen gepflanzt werden, ansonsten wirken sie staksig. Alternativ können sie mit großen Stauden wie Rittersporn und Sonnenhut kombiniert werden.

Beliebte Sorten:

  • Marlene - rot

  • Polarstern - weiß

  • Elbflorenz (ADR) - rosa

  • Gloria Dei - gelb

Strauchrosen

Strauchrosen bilden zwei bis drei Meter hohe Blütensträucher. Sie lassen sich zu dichten Hecken heranziehen und wirken auch in Einzelstellung attraktiv. Dicht an dicht erscheinen die zauberhaften, zum Teil duftenden, gefüllten oder halbgefüllten Blüten. Nach der Blüte setzen rote Hagebutten einen herrlichen Kontrast.

Beliebte Sorten:

  • Roter Korsar - rot

  • Schneewittchen - weiß

  • Romanze - rosa

  • Kölner Goldrose - gelb

Kleinstrauchrosen

Kleinstrauchrosen werden auch als Bodendeckerrosen bezeichnet. Sie sind perfekt, um Flächen dicht zu bepflanzen. Die niedrigen Rosen gelten als sehr robust. Selbst Mehltau und Sternrußtau, die gefürchtetsten Rosenkrankheiten, können ihnen wenig anhaben. Im Garten eignen sich Bodendeckerrosen besonders zur Gestaltung von Rabatten.

Beliebte Sorten:

  • Austriana - rot

  • Bienenweide - weiß

  • Schöne Dortmunderin - rosa

  • Inka - gelb

Kletterrosen

Kletter- und Ramblerrosen haben es ganz nach oben auf die Beliebtheitsskala geschafft. Sie benötigen ein Gerüst, um ihre Schönheit voll zur Geltung zu bringen.

Beliebte Sorten:

  • Schneewalzer - weiß

  • Amadeus - rot

  • Ozeana - rosa

  • Goldstern - gelb

Stammrosen

Stammrosen bestehen zur einen Hälfte aus einer Wildrose, denn diese bildet die Unterlage für die Veredelung. Auf den Wildrosenstamm wurde eine Edelrose gesetzt, um zu einem kleinen Rosenbäumchen heranzuwachsen. Besonders romantisch wirken die sogenannten Kaskaden-Stammrosen mit ihren überhängenden Zweigen. Nur wenn sie regelmäßig geschnitten werden, behalten Sie ihre Attraktivität.

Beliebte Sorten:

  • American Beauty - rot

  • Little White Pet - weiß

  • Sidonie - rosa

  • Schöne Westerwälderin - gelb

Zwergrosen

Die Kleinsten unter den Blumenköniginnen sind die Zwergrosen. Sie benötigen nur wenig Platz und eignen sich ausgezeichnet für die Kübelkultur.

Beliebte Sorten:

  • Mandy - rot

  • Escimo (ADR) - weiß

  • Roxy (ADR) - rosa

  • Goldjuwel - gelb

Was sind ADR-Rosen?

Wer Rosen kauft, findet häufig die Bezeichnung "ADR-Rose" auf dem Etikett. Die Abkürzung steht für "Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung". Seit 1950 gibt es einen Arbeitskreis, in dem Rosenzüchter, Baumschulen und unabhängige Rosenexperten neue Rosensorten prüfen. Entscheidend sind neben der Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten auch die Wuchsform, der Duft, die Winterhärte sowie die Anzahl und die Wirkung der Blüten. Die zu prüfenden Sorten werden an verschiedenen Standorten gepflanzt. Sie dürfen nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. An vorgegebenen Terminen werden sie von einer Jury begutachtet. Erst nach drei Jahren fällt die Entscheidung über die Verleihung des ADR-Siegels für die jeweilige Sorte. 

Rosen pflanzen

Die beste Pflanzzeit für Rosen ist im Herbst. Dann gelangen neue Sorten auf den Markt und die Auswahl ist am größten. Im Herbst werden in Baumschulen und Gärtnereien wurzelnackte Rosen gewonnen. Sie werden bis zum Frühjahr in Kühlhäusern gelagert und dann zum Kauf angeboten. Wenn Sie wurzelnackte Rosen bereits im Herbst erwerben, sind die Pflanzen frischer und vitaler. Der entscheidende Grund für eine Herbstpflanzung ist jedoch, dass die Pflanzen im Herbst gut anwurzeln und sich bis zum Frühjahr optimal entwickeln können. Beachten Sie unsere Pflanztipps. Dann brauchen Sie Frostschäden nicht befürchten.

Der Standort

Ob klein oder groß, wild oder edel, alle Rosen benötigen einen sonnigen Standort. Auch luftig sollte es sein, denn Feuchtigkeit ist eine Gefahr. Wenn die Blätter nach einem Regenguss nicht schnell genug abtrocknen können, siedeln sich Pilzkrankheiten an. Der Boden sollte humos, nährstoffreich und besonders durchlässig sein. Staunässe muss unbedingt vermieden werden. Lehmig-sandige Böden bieten ausgezeichnete Bedingungen.

Die Veredlungsstelle

Immer wieder wird in den Tipps von der Veredlungsstelle der Rose gesprochen. Das ist der verdickte Bereich oberhalb der Wurzel. Hier wurde eine besonders schöne, aber empfindlichere Rosensorte auf eine robuste Unterlage zum Beispiel von einer Wildrose gesetzt. Diesen Vorgang, der ebenso bei Obstbäumen erfolgt, nennt man Veredeln. Von der Veredlungsstelle gehen die Triebe aus. Gewöhnlich muss sie mindestens fünf Zentimeter tief in den Boden eingegraben werden. Eine Ausnahme bilden die Rosenstämmchen. Sie werden unterhalb der Veredlungsstelle eingegraben, denn diese liegt direkt unter der Krone.

Pflanzanleitung

  1. Stellen Sie wurzelnackte Rosen vor dem Auspflanzen für acht Stunden in einen Eimer mit Wasser. So können sie sich vollsaugen. Auch Containerrosen sollten Sie vor dem Einpflanzen in Wasser tauchen.

  2. Heben Sie ein Pflanzloch mit einem Durchmesser von etwa 40 Zentimetern aus. Es muss so tief sein, dass die Wurzeln beim Einsetzen nicht abknicken.

  3. Entfernen Sie abgestorbene Teile der Wurzeln mit einem sauberen scharfen Messer. Kürzen Sie die Wurzeln ganz leicht, um den Neuaustrieb anzuregen.

  4. Beschneiden Sie die Triebe von wurzelnackten Rosen auf eine Länge von zwanzig Zentimetern.

  5. Geben Sie eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Kies in das Pflanzloch.

  6. Mischen Sie den Erdaushub mit Komposterde und einer Handvoll Hornspäne.

  7. Setzen Sie die Rose ein und füllen Sie das Loch mit der Erdmischung auf. Treten Sie die Erde vorsichtig fest.

  8. Gießen Sie die Rose kräftig an.

  9. Häufeln Sie den Wurzelbereich mit Erde an und decken Sie Reisig darüber. So sind die empfindlichen Rosenwurzeln gut vor Frost geschützt.

Hinweis:

Pflanzen Sie Rosen nicht zu dicht. Zwerg- und Beetrosen entwickeln sich gut mit einem Pflanzabstand von etwa 40 Zentimetern. Zwischen Kletterrosen sollten zwei bis drei Meter Abstand eingehalten werden. Wenn Sie mit Strauchrosen eine Hecke gestalten wollen, sollten die Pflanzen im Abstand von 80 bis 100 Zentimetern gepflanzt werden. Bei Bodendeckerrosen variiert der empfohlene Pflanzabstand je nach Sorte sehr stark. 50 bis 100 Zentimeter sollten es sein.

Rosen pflanzen

Rosen schneiden

Im Frühjahr erfolgt ein kräftiger Rückschnitt der Rosen. Je nach Sorte kann auch ein Herbstschnitt empfehlenswert sein. Ein kräftiger Rückschnitt fördert den Austrieb und verspricht prächtige Blüten.

Verwenden Sie zum Schneiden von Rosen, Obstbäumen und Stauden ausschließlich scharfe, gesäuberte Werkzeuge. Stumpfe Scheren führen zu Quetschungen, die zu Eintrittspforten für Krankheitserreger werden können. Mit scharfen Schnittwerkzeugen erhalten Sie glatte Schnittflächen, die schnell wieder verheilen.

Schnittanleitung:

  • Setzen Sie die Rosenschere leicht schräg etwa einen halben bis einen Zentimeter über einem nach außen stehenden Auge an. Schneiden Sie mit einem Schnitt. Ausschließlich aus dem nach außen stehenden Auge entsteht ein neuer Trieb. Wenn Sie unterhalb des Auges schneiden, wird der Austrieb verhindert und Totholz bildet sich.

  • Der schräge Schnitt sorgt dafür, dass das Wasser vom Auge weggeleitet wird. Ansonsten könnten sich Krankheitserreger ansiedeln.

  • Entfernen Sie alle trockenen und verblühten Teile.


Hinweis:

Entsorgen Sie den Rosenschnitt möglichst im Hausmüll oder in der Biotonne. So verhindern Sie, dass sich Pilzsporen oder andere Krankheitserreger im Garten verbreiten.

Die Saftwaage

Rosenliebhaber wissen, dass der Begriff "Saftwaage" nichts mit dem Wiegen des fruchtigen Getränkes zu tun hat. Wenn die Spitzen aller Rosentriebe auf die gleiche Länge geschnitten werden, können sich schöne, gleichmäßige Kronen bilden. Der Saft des Gehölzes soll immer in Waage gehalten werden. Möglich ist auch, die Rosentriebe durch Aufbinden in Waage zu bringen.

Rosen düngen

Die beliebten Blumen benötigen ausreichend Nährstoffe, um ihre Schönheit entfalten zu können. Düngen Sie sie zweimal im Jahr. Geben Sie im Frühjahr etwas reifen Kompost auf das Rosenbeet. Dieser verrottet langsam und versorgt die Rosen langfristig mit Nährstoffen. Etwa im Juni, wenn die Hauptblütezeit vorbei ist, wird es Zeit für die zweite Düngung. Eine spätere Düngung ist nicht zu empfehlen.

Rosenkrankheiten erkennen, behandeln und vorbeugen

Auch wenn moderne Rosenzüchtungen recht robust sind, müssen Hobbygärtner die Gesundheit ihrer Schönheiten im Auge behalten. Wir stellen die wichtigsten Krankheiten und Schädlinge vor und geben Tipps zur Bekämpfung.

1. Sternrußtau

Merkmal:

  • schwarze Flecken mit strahlenförmigen Rändern auf den Blättern, die sich später gelb färben

Ursache:

  • Pilz (Diplocarpon rosae)

  • feuchte Witterung

Behandlung:

  • betroffene Pflanzenteile gründlich entfernen und im Hausmüll entsorgen

  • bei starkem Befall Fungizide einsetzen.

Vorbeugung:

  • Blätter nach dem Austrieb im Frühjahr mit Ackerschachtelhalm- oder Knoblauchbrühe besprühen

2. Echter Mehltau

Merkmal:

  • weißer Belag auf den Blattoberseiten sowie auf Blüten und Knospen

Ursache:

  • Pilz (Podosphaera pannosa)

  • schwül-warmes Wetter

Behandlung:

  • betroffene Pflanzenteile gründlich entfernen und im Hausmüll entsorgen

  • Pflanze frühzeitig mit Schachtelhalmbrühe einsprühen

  • gegebenenfalls schwefelhaltige Mittel oder Fungizide aus dem Fachhandel einsetzen

Vorbeugung:

  • Stickstoffdünger sparsam verwenden

  • Pflanze mit Schachtelhalmbrühe stärken

3. Rosenrost

Merkmal:

  • orange bis rostrote Flecken auf den Blattoberseiten

  • längliche Sporenlager an den Blattunterseiten

Ursache:

  • Pilz (Phragmidium sp.)

Behandlung:

  • betroffene Pflanzenteile entfernen und sicher im Hausmüll entsorgen

  • bei Bedarf Fungizide aus dem Fachhandel nutzen

Vorbeugung:

  • Rosen regelmäßig auslichten

  • Falllaub gründlich entfernen

4. Blattlaus (Macrosiphum rosae)

Merkmal:

  • kleine grüne Läuse an Blattunterseiten

  • Knospen und Trieben

  • lebrige Ausscheidungen

Behandlung:

  • Pflanze mit einem Wasserstrahl abspritzen

  • stark betroffene Pflanzenteile entfernen

  • Pflanze mit verdünnter Milch oder Knoblauchsud besprühen

Vorbeugung:

  • Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen ansiedeln

5. Rosenzikade (Edwardsiana rosae)

Merkmal:

  • weiße Einstichstellen an den Rosenblättern

  • etwa drei Millimeter lange, grüne Insekten und grüne Larven an den Blattunterseiten

Behandlung:

  • Larven und ausgewachsene Tiere absammeln und vernichten

  • stark betroffene Pflanzenteile entfernen

Vorbeugung:

  • Nützlinge im Garten fördern

  • Rosen regelmäßig schneiden

6. Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae)

Merkmal:

  • gelbliche bis braune Flecken an den Blattoberseiten

  • weiße Gespinste an Blättern und Trieben

Behandlung:

  • befallene Pflanzenteile entsorgen

  • Pflanze zweimal wöchentlich gründlich mit Rapsöl besprühen (Mischung: 250 Milliliter Öl auf ein Liter Wasser)

  • Nützlinge fördern

  • gegebenenfalls Raubmilben einsetzen

Vorbeugung:

  • Stickstoffdünger sparsam verwenden, bei Trockenheit gießen

Rosenbeete gestalten

Sie können mit verschiedenen Rosensorten attraktive Beete und Rabatten anlegen. Eine gute Idee sind Kombinationen mit sogenannten Rosenbegleitstauden. Das sind Pflanzen, die ähnliche Ansprüche an Standort und Boden haben. Wer die Pflanzpartner klug auswählt, kann Krankheiten vorbeugen und Schädlinge abwehren.

Geeignete Beetpartner sind:

  • Lavendel

  • Lupinen

  • Katzenminze

  • Rittersporn

  • Zierlauch

  • Salbei


Tipp:

Wussten Sie schon, dass Rosen auch im getrockneten Zustand reizvoll aussehen? Binden Sie kleine Sträuße und hängen Sie diese kopfüber zum Trocknen auf. Im bunten Trockenstrauß oder einzeln in der schlichten Vase arrangiert, behalten sie lange ihre Schönheit. Wer möchte, kann die Blüten mit Silber- oder Goldspray verzieren.

Rosen sicher durch den Winter bringen

Damit Sie sich viele Jahre lang an Ihren Rosen erfreuen können, benötigen die Pflanzen einen Winterschutz. Beachten Sie die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Sorten.

Rosen im Freiland:

Bei Beet-, Strauch-, Kletter- und Edelrosen werden die verbliebenen Blätter im Herbst entfernt. Verzichten Sie ab Juli auf Düngergaben. So kann das Holz bis zum Winter ausreifen und ist gut gegen die Kälte gewappnet. Reduzieren Sie die Bewässerung im Herbst. Das Austrocknen muss jedoch vermieden werden. Gießen Sie in trockenen Wintern etwa alle drei bis vier Wochen. Häufeln Sie den Wurzelbereich mit Lauberde oder Kompost an und decken Sie Fichten- oder Tannenzweige darüber.

Stammrosen sind im Winter besonders gefährdet. Hier liegt die empfindliche Veredlungsstelle ungeschützt unterhalb der Krone. Häufeln Sie den Wurzelbereich wie bei Beetrosen an und stülpen Sie einen Jutesack über die Krone. Binden Sie den Sack locker zusammen.
Den Stamm können Sie durch Umwickeln mit Jutebändern vor Frostrissen schützen.

Im April, wenn die Forsythien blühen, kann der Winterschutz der Freilandrosen wieder entfernt werden.

Rosen im Topf oder Kübel:

Rosen im Kübel benötigen besondere Aufmerksamkeit, wenn sich die kalte Jahreszeit ankündigt. Am sichersten überwintern Kübelpflanzen in einem kühlen, aber frostfreien Raum im Haus. Auch im Winter benötigt die Pflanze ausreichend Licht. Stellen Sie die Kübelpflanze auf eine isolierende Unterlage aus Holz oder Kunststoff. Hüllen Sie den Topf in einen Jutesack oder in Filz ein. Die
Krone können Sie mit Vlieshüllen schützen. Achten Sie darauf, dass Rosen auch im geschützten Winterquartier Feuchtigkeit benötigen. Gießen Sie alle drei bis vier Wochen. Im April kann der Winterschutz entfernt werden und wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, zieht die Königin der Blumen zurück auf den Balkon.

Fazit

Rosen kann man nicht genug haben. Im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon findet sich ganz sicher ein sonniger Platz. Lassen Sie sich von der Rosenvielfalt überraschen. Mit unseren Tipps und etwas Geduld gelingt Ihnen der Rosenanbau.

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