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Wie oft putzen?


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Wie oft putzen?


Wie oft putzen? - Eine Grundsatzfrage für viele Hausfrauen, die gar nicht einmal so einfach zu beantworten ist. Denn bei ihrer Beantwortung kommt es auf zahlreiche Faktoren an, wie den Hausrat, dessen Hang zum Verstauben, die Nutzung, den Grad der Verschmutzung, zum Beispiel durch die Anzahl und Art der Hausbewohner oder schlichtweg den ganz individuellen Wunsch nach Sauberkeit. Wie oft Sie putzen müssen, können wir Ihnen also nur bedingt sagen, denn Putzen ist immer auch eine Sache der persönlichen Empfindung. Was wir Ihnen aber an die wischende, polierende oder auch staubsaugende Hand geben können, sind Haushaltstipps und Tricks zum Putzen für mehr Effizienz, Gründlichkeit und natürlich auch ein besseres Ergebnis nach dem Putzen. 'Wie oft putzen?' - Unser Ratgeber verhilft Ihnen zu einer sauberen Lösung dieser für manche durchaus problematischen Frage.

Muffel oder Fimmel - Putzen ist eine Typfrage


Putzen ist für die einen ein Hobby, für die anderen ein Graus. Letztere sind natürlich nicht nur bei den Männern zu finden, die ja im Allgemeinen eher nicht an die Putzutensilien gelassen werden. Denn Putzen ist nicht gerade einfach - will man es richtig machen -, es geht nicht schnell, manche Flecken sind kaum zu entfernen und gerade Wischen kann sehr anstrengend sein. Es kann Rückenschmerzen verursachen und will auch richtig gemacht werden, um den gewünschten Effekt nicht zu verfehlen oder gar ins Gegenteil zu verkehren. Bei all dem Stress geht der Typ Putz-Muffel dem Putzen lieber mehr als weniger aus dem Weg. Ganz ehrlich: Gehören Sie auch manchmal zu diesem Typ? So ersparen Sie sich natürlich das Putzen, die damit verbundene Arbeit und die ganzen Wehwehchen, die man sich dadurch einhandeln kann. Aber am Haushalt geht eine solche eher stiefmütterliche Einstellung zum Putzen natürlich nicht spurlos vorüber - in wahrsten Sinne des Wortes. Schnell legt sich Staub, hereingetragener Schmutz von Schuhen kommt dazu, eventuell auch Tierhaare, Wasser- und Kalkflecken in Feuchträumen und besonders in der Küche entsteht täglich neuer Schmutz einfach nur durch den täglichen Gebrauch. Manche halten das eben durchaus mal den einen oder anderen Tag länger aus, andere wiederum saugen jeden Tag, putzen mehrmals täglich die hoch frequentierten Bereiche im Haushalt und sind erst zufrieden, wenn Haus oder Wohnung abends blitzen und blinken.

Was wie oft putzen?


Dabei stellt sich hier schon mal eine grundsätzliche Frage, bzw. die Ausgangsfrage ('Wie oft putzen?') lässt sich einfach erweitern und damit auch schon leicht abstufen mit "Was wie oft putzen?". Und Sie werden sehen, durch diese Abstufung werden die regelmäßigen Putzaufgaben schon deutlich entschärft und Sie erhalten eine gute Übersicht für einen echten, Putzplan Zuhause: Was muss ich eigentlich wie oft putzen? Muss ich wirklich jede Tag den gesamten Haushalt putzen oder reicht es aus - nicht nur, um mein Gewissen sauber zu halten, sondern ganz objektiv gesehen -, wenn man "nur" die wirklich groben Bereiche sauber macht, die es wirklich nötig haben? Und wenn ja, welche Bereiche sind das? Nun, da können wir Sie, sofern Sie zur oben definierten Gruppe der Muffel gehören, auf jeden Fall ein wenig erleichtern, denn wenn Ihr Haushalt nicht täglich in massenhaft Staub oder Tierhaaren untergeht, kann es im Prinzip ausreichend sein, wenn Sie erst einmal nur saugen und die Feuchträume putzen. Saugen, Waschbecken putzen, Armaturen polieren, Toilette putzen, dann in der Küche Wasser abwischen, Anrichte säubern, Tisch abputzen, einmal alles durchsaugen, fertig - zumindest mit einer groben Grundreinigung. Was Sie nicht täglich putzen müssen, sind sicherlich Schränke und deren Innenräume, Tische in anderen als den vorgenannten Räumen, wie Wohnzimmer- oder Schreibtisch, auch müssen Sie nicht täglich die Fenster putzen, das reicht alle zwei Wochen, Muffel würden sicher eher zu vier tendieren. Auch müssen Sie beim täglichen Putzen nicht immer die gesamte Wohnung wischen, das reicht auch in längeren Intervallen in der Woche. Zur besseren Übersicht haben wir Ihnen das mal übersichtlich zusammengefasst:

Sofort putzen:
  • Verschüttete Flüssigkeiten
  • Fettspritzer rund um den Herd
  • Wasserflecken an und in Duschen
  • Schmutzwasser an der Spüle


Täglich putzen:

  • Geschirr spülen / in die Spülmaschine räumen, ggf. vorspülen
  • Küche: Arbeitsplatte und Tisch täglich (je nach Nutzungsrad mehrmals) abwischen
  • Staubsaugen, vor allem wenn haarende Tiere im Haushalt leben
  • Was sonst noch? Müll und Reste in den Müll räumen, aufräumen und einmal täglich richtig lüften


Wöchentlich putzen:

  • Gründlich das komplette Bad reinigen
  • Fensterbretter abwischen
  • Türen und Klinken abwienern
  • Staub wischen
  • Gründlich saugen, diesmal auch in allen Ecken und unter den Schränken
  • Bettwäsche wechseln und auch sonst...
  • ...Wäsche waschen

Monatlich, das "Großreinemachen":


Jährlich putzen






Welche Putzutensilien benötige ich?


Jetzt haben wir endlich einen Überblick: Was muss ich wann putzen? Sie sehen, Sie müssen sich gar nicht jeden Abend ein schlechtes Gewissen machen, wenn Sie seit gestern nicht mehr das Bad gewischt oder die komplette Schrankwand abgestaubt haben. Basierend auf unserem allgemein ziemlich gültigen Putzplan können Sie Ihren Haushalt putzen und haben so immer auch ein reines Gewissen, was das Putzen angeht. Aber welche Putzutensilien brauchen wir eigentlich, um all diese Putzarbeiten nicht nur zum richtigen Zeitpunkt, sondern auch auf die richtige Weise durchzuführen? Wir kennen jetzt das "Wann", jetzt folgt das "Wie", bzw. das "Womit":

Interessante "Helferlein" zum Putzen:



Welche Mittel zum Putzen?


Jetzt kennen wir die Utensilien zum Putzen, aber die sind natürlich höchstens halb so effektiv, wenn wir sie mit den falschen Putzmitteln verwenden. Auch hier gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten, die sich je nach Raum unterscheiden können. Wir stellen die gängigsten Putzmittel vor und sagen, wofür man sie am besten gebrauchen kann:


Universalreiniger: Es steckt schon im Namen: Der Universalreiniger kann universal, also praktisch überall angewendet werden, außer für Holz, das putzen Sie besser mit einem Spezialreiniger. Doch viele Hausfrauen setzen auch zu anderen Gelegenheiten beim Putzen auf spezialisierte Reinigungsmittel.

Scheuermilch: Sie ist ideal für hartnäckige Verschmutzungen im Bereich Badezimmer oder Küche, wie zum Beispiel angebrannte Fette rund um das Kochfeld. Die Scheuermilch wird aufgetragen, zieht etwas ein und wird dann mit einem rauen Putzutensil - zum Beispiel Scotch Brite oder Stahlwolle - abgetragen. Alternativ, speziell zum Putzen der Küche: Spüli, gut für Geschirr und auch für die Oberflächen nicht ungeeignet. Nur auf Schlieren achten!

Toiletten-Reiniger: Ebenfalls hartnäckig - zumindest wenn Sie nicht oft genug putzen - können Verschmutzungen im Bereich WC werden. Hier helfen aggressivere WC-Reiniger, um die Innenseite der Toilette sauber zu bekommen. Achten Sie hier darauf, das Bad gut zu lüften, da manche dieser WC-Reiniger unangenehme Dämpfe entwickeln können, die Sie nicht unbedingt einatmen sollten.

Essigreiniger: Ebenfalls ein Klassiker neben dem Universalreiniger. Essigreiniger ist vor allem für die Feuchträume ein probates Mittel, um Wasser- und Kalkflecken zu entfernen. Dazu etwas einwirken lassen und am besten nicht zu kräftig schrubben, um Kratzer zu verhindern.

 



Welche Reinigungsmittel brauche ich nicht?


Wenn Sie sich mit diesem Grundinventar an Putzmitteln ausrüsten, kann Sie eigentlich kein oberflächlicher Schmutz im Haushalt mehr so richtig schocken. Damit bekommen Sie alles sauber, was so im Alltag, im Haushalt anfällt. Und damit ergibt sich dann gleich auch eine gewisse Ausschlussliste an Putzmitteln, auf die Sie getrost verzichten können und die eigentlich nur den finanziellen Haushalt belasten würden:

  • Glasreiniger
  • Backofenreiniger
  • Badreiniger
  • Edelstahlreiniger
  • Kochfeldreiniger


Alle diese Putzmittel sind im Prinzip Zusammensetzungen aus anderen Putzmitteln, die Sie mit unserer eben genannten Liste ohnehin schon haben. Sie sind teilweise extrem aggressiv, umweltbelastend und ihre Wirkung ist mit längerer Einwirkzeit, bzw. mit einem geringfügig größeren Arbeitsaufwand beim Putzen ebenfalls zu erreichen.


Muss ein Zuhause "keimfrei" sein?


Und mit diesen Attributen eines nicht nötiger Putzmittel zu einem weiteren umstrittenen Punkt beim Thema Putzen. Neben den Fragen 'Wie oft putzen?' und 'Was wie oft putzen?' nehmen wir uns noch eine dritte grundlegende Frage vor, die sich wie eine Art Mythos um das Putzen rankt: Muss mein Zuhause keimfrei sein? Dazu holen wir ein wenig aus, um das Thema zu umreißen:

Was bedeutet keimfrei?


Denn erstmal ist es wichtig, zu verstehen, was keimfrei eigentlich bedeutet. Keimfrei ist nämlich ein wissenschaftlicher Begriff und bezieht sich auf die vollkommene Freiheit eines Raumes von Mikroorganismen (also Bakterien oder Pilzsporen), und zwar nicht nur auf Toiletten oder Arbeitsplatten, sondern auch in der gesamten Raumluft. Die können wir aber durch kein noch so gründliches Putzen wegbekommen, sondern müssen durch gutes Putzen lediglich dafür sorgen, dass sich diese teilweise schädlichen Organismen nicht zu lange auf unseren Oberflächen, Waschstellen oder sonstigen Einrichtungsgegenständen ablagern und somit letztlich erst wirklich schädlich werden. Was die Hausfrau also unter keimfrei versteht, trifft Keimfreiheit im eigentlichen Sinne also nicht einmal annähernd. Trotzdem gibt es Putzmittel, die Keimfreiheit versprechen, entsprechende Marken kommen uns auch direkt in den Sinn. Ganz abgesehen davon, dass keimfrei nicht gleich keimfrei ist, ist das Putzen mit einschlägigen Putzmitteln auch nicht empfehlenswert.

Womit macht man die Wohnung keimfrei und ist das überhaupt gut?


Putzmittel zum Entkeimen gibt es viele, doch sind Sie nach Expertenmeinungen nur wenig empfehlenswert. Das liegt einerseits an ihrer mitunter aggressiven Zusammensetzung verschiedener "chemischer Keulen". Andererseits erreichen Sie auch einen guten Entkeimungseffekt durch sorgfältiges Putzen - wie gesagt, Keime befinden sich hauptsächlich in der Luft, Sie putzen nur die, die sich bereits niedergelassen haben, aber Nachschub ist immer schon unterwegs. Es ist wie beim Zähneputzen: Sie putzen immer nur die aktuelle Bakterienschicht weg, gleich danach lagert sich die neue an. Schädlich wird es auch in der Mundhöhle nur, wenn Sie das Putzen schleifen lassen. Diese Parallele zum Putzen im Haushalt lässt sich auf jeden Fall ziehen. Apropos Körper: Dazu kommt, dass unsere Körper überhaupt nicht empfindlich gegen die normale Konzentration von Keimen im Haushalt sind. Ganz im Gegenteil: Ein keimfreies Leben ist gar nicht gut für uns, besonders Kinder macht eine stets keimfreie Umgebung empfindlich und krankheitsanfälliger. Keimfreies Putzen ist also unnötiges, übermäßiges Putzen und eher kontraproduktiv - setzen Sie Ihre Prioritäten anders!


Neues Jahr, neues Putzen - der Frühjahrsputz


Setzen Sie zum Beispiel lieber auf den Frühjahrsputz. Er ist ein Klassiker aus "Omas Zeiten", da es aber auch heutzutage noch das Frühjahr gibt, gibt es auch für den Frühjahrsputz noch immer absolut eine Daseinsberechtigung. Denn im Frühjahr lichtet sich die Schneedecke des Winters, jetzt kommt die Sonne und deckt alles auf, was wir in den vergangenen Monaten beim Putzen vielleicht etwas vernachlässigt haben. Wenn die Pflanzen anfangen zu blühen, wird es also auch Zeit, das Zuhause wieder durch ordentliches Putzen in neuem Glanz erblühen zu lassen. Jetzt ist die dunkle Jahreszeit vorbei, Zeit für den einen, den gründlichen Putztag, bei dem es auch an die ganz langfristigen Putzarbeiten geht. Erinnern Sie sich an unsere zeitliche Aufteilung bei der Frage 'Was wie oft putzen?' - jetzt ist es Zeit, auch die jährlichen Maßnahmen zu ergreifen, also den Kühlschrank mal abzutauen und zu putzen, die Regale freiräumen, die Schränke leeren, Teppiche zu reinigen, Polstermöbel zu pflegen oder die Gardinen zu waschen.



Checkliste Frühjahrsputz


Und weil das noch längst nicht alles war, was Sie beim Frühjahrsputz putzen können, haben wir Ihnen eine Checkliste zum Frühjahrsputz zusammengestellt. Wir sagen Ihnen, wie Sie Ihren Frühjahrsputz angehen, wie und womit Sie am besten vorgehen und wie Sie das Wohnen in den darauffolgenden Monaten noch schöner machen können:

  • Überblick verschaffen
  • Alle wichtigen Putzmittel und -Utensilien bereit legen
  • Backofen reinigen
  • Mikrowelle putzen
  • Kühlschrank leeren und reinigen
  • Kaffeemaschine und Wasserkocher entkalken
  • Grundreinigung im Bad
  • Alle Ecken saugen und wischen
  • Überall unter Schränken, Teppichen und Co wischen und saugen
  • Treppen, Geländer und Handläufe putzen
  • Fenster putzen
  • Teppichreinigung
  • Möbel reinigen
  • Holzböden wachsen
  • Bettwäsche reinigen
  • Länger eingelagerte Sommer-Wäsche waschen
  • Matratzen absaugen
  • Im Kinderzimmer alles sorgfältig sortieren (am besten mit dem Kind zusammen aufräumen)
  • Im Büro: Elektrogeräte reinigen, nur leicht feuchte Tücher benutzen
  • Terrasse säubern
  • Garten fit für den Frühling machen
  • Dekorieren
  • Altkleider entsorgen
  • Auto waschen


Klingt nach einer Menge Arbeit, aber der Frühjahrsputz kann auch Spaß machen. Lassen Sie sich voll drauf ein: ein gutes Frühstück, die Lieblingsmusik und ein ganzer Tag, nur für das Putzen Ihrer eigenen vier Wände, an dessen Ende Sie sich noch wohler fühlen werden. Sauber!






Mehr Ratgeber...

e oft putzen?' - Eine Grundsatzfrage für viele Hausfrauen, die gar nicht einmal so einfach zu beantworten ist. Denn bei ihrer Beantwortung kommt es auf zahlreiche Faktoren an, wie den Hausrat, dessen Hang zum Verstauben, die Nutzung, den Grad der Verschmutzung, zum Beispiel durch die Anzahl und Art der Hausbewohner oder schlichtweg den ganz individuellen Wunsch nach Sauberkeit. Wie oft Sie putzen müssen, können wir Ihnen also nur bedingt sagen, denn Putzen ist immer auch eine Sache der persönlichen Empfindung. Was wir Ihnen aber an die wischende, polierende oder auch staubsaugende Hand geben können, sind Haushaltstipps und Tricks zum Putzen für mehr Effizienz, Gründlichkeit und natürlich auch ein besseres Ergebnis nach dem Putzen. 'Wie oft putzen?' - Unser Ratgeber verhilft Ihnen zu einer sauberen Lösung dieser für manche durchaus problematischen Frage.

Muffel oder Fimmel - Putzen ist eine Typfrage


Putzen ist für die einen ein Hobby, für die anderen ein Graus. Letztere sind natürlich nicht nur bei den Männern zu finden, die ja im Allgemeinen eher nicht an die Putzutensilien gelassen werden. Denn Putzen ist nicht gerade einfach - will man es richtig machen -, es geht nicht schnell, manche Flecken sind kaum zu entfernen und gerade Wischen kann sehr anstrengend sein. Es kann Rückenschmerzen verursachen und will auch richtig gemacht werden, um den gewünschten Effekt nicht zu verfehlen oder gar ins Gegenteil zu verkehren. Bei all dem Stress geht der Typ Putz-Muffel dem Putzen lieber mehr als weniger aus dem Weg. Ganz ehrlich: Gehören Sie auch manchmal zu diesem Typ? So ersparen Sie sich natürlich das Putzen, die damit verbundene Arbeit und die ganzen Wehwehchen, die man sich dadurch einhandeln kann. Aber am Haushalt geht eine solche eher stiefmütterliche Einstellung zum Putzen natürlich nicht spurlos vorüber - in wahrsten Sinne des Wortes. Schnell legt sich Staub, hereingetragener Schmutz von Schuhen kommt dazu, eventuell auch Tierhaare, Wasser- und Kalkflecken in Feuchträumen und besonders in der Küche entsteht täglich neuer Schmutz einfach nur durch den täglichen Gebrauch. Manche halten das eben durchaus mal den einen oder anderen Tag länger aus, andere wiederum saugen jeden Tag, putzen mehrmals täglich die hoch frequentierten Bereiche im Haushalt und sind erst zufrieden, wenn Haus oder Wohnung abends blitzen und blinken.

Was wie oft putzen?


Dabei stellt sich hier schon mal eine grundsätzliche Frage, bzw. die Ausgangsfrage ('Wie oft putzen?') lässt sich einfach erweitern und damit auch schon leicht abstufen mit "Was wie oft putzen?". Und Sie werden sehen, durch diese Abstufung werden die regelmäßigen Putzaufgaben schon deutlich entschärft und Sie erhalten eine gute Übersicht für einen echten, Putzplan Zuhause: Was muss ich eigentlich wie oft putzen? Muss ich wirklich jede Tag den gesamten Haushalt putzen oder reicht es aus - nicht nur, um mein Gewissen sauber zu halten, sondern ganz objektiv gesehen -, wenn man "nur" die wirklich groben Bereiche sauber macht, die es wirklich nötig haben? Und wenn ja, welche Bereiche sind das? Nun, da können wir Sie, sofern Sie zur oben definierten Gruppe der Muffel gehören, auf jeden Fall ein wenig erleichtern, denn wenn Ihr Haushalt nicht täglich in massenhaft Staub oder Tierhaaren untergeht, kann es im Prinzip ausreichend sein, wenn Sie erst einmal nur saugen und die Feuchträume putzen. Saugen, Waschbecken putzen, Armaturen polieren, Toilette putzen, dann in der Küche Wasser abwischen, Anrichte säubern, Tisch abputzen, einmal alles durchsaugen, fertig - zumindest mit einer groben Grundreinigung. Was Sie nicht täglich putzen müssen, sind sicherlich Schränke und deren Innenräume, Tische in anderen als den vorgenannten Räumen, wie Wohnzimmer- oder Schreibtisch, auch müssen Sie nicht täglich die Fenster putzen, das reicht alle zwei Wochen, Muffel würden sicher eher zu vier tendieren. Auch müssen Sie beim täglichen Putzen nicht immer die gesamte Wohnung wischen, das reicht auch in längeren Intervallen in der Woche. Zur besseren Übersicht haben wir Ihnen das mal übersichtlich zusammengefasst:

Sofort putzen:

  • Verschüttete Flüssigkeiten
  • Fettspritzer rund um den Herd
  • Wasserflecken an und in Duschen
  • Schmutzwasser an der Spüle


Täglich putzen:

  • Geschirr spülen / in die Spülmaschine räumen, ggf. vorspülen
  • Küche: Arbeitsplatte und Tisch täglich (je nach Nutzungsrad mehrmals) abwischen
  • Staubsaugen, vor allem wenn haarende Tiere im Haushalt leben
  • Was sonst noch? Müll und Reste in den Müll räumen, aufräumen und einmal täglich richtig lüften


Wöchentlich putzen:

  • Gründlich das komplette Bad reinigen
  • Fensterbretter abwischen
  • Türen und Klinken abwienern
  • Staub wischen
  • Gründlich saugen, diesmal auch in allen Ecken und unter den Schränken
  • Bettwäsche wechseln und auch sonst...
  • ...Wäsche waschen


Monatlich, das "Großreinemachen":

  • Fenster putzen
  • Wandfliesen abwischen
  • Heizungen putzen
  • Schränke und Schubladen leeren und von innen säubern
  • Kühlschrank leeren und innen putzen
  • Backofen auswischen
  • Spiegel putzen


Jährlich putzen

  • Teppichreinigung
  • Möbel- und Polsterreinigung
  • Holzmöbel polieren
  • Gefrier- und Kühlgeräte abtauen
  • Gardinen waschen
  • Briefkasten putzen


Welche Putzutensilien benötige ich?


Jetzt haben wir endlich einen Überblick: Was muss ich wann putzen? Sie sehen, Sie müssen sich gar nicht jeden Abend ein schlechtes Gewissen machen, wenn Sie seit gestern nicht mehr das Bad gewischt oder die komplette Schrankwand abgestaubt haben. Basierend auf unserem allgemein ziemlich gültigen Putzplan können Sie Ihren Haushalt putzen und haben so immer auch ein reines Gewissen, was das Putzen angeht. Aber welche Putzutensilien brauchen wir eigentlich, um all diese Putzarbeiten nicht nur zum richtigen Zeitpunkt, sondern auch auf die richtige Weise durchzuführen? Wir kennen jetzt das "Wann", jetzt folgt das "Wie", bzw. das "Womit":

  • Putzschwamm oder Schwammtuch für Toiletten, Duschen, Waschbecken und Fliesen
  • Mikrofasertuch für Armaturen
  • Leder für Spiegel, Scheiben und Fenster
  • Geschirr- oder Trockentücher
  • Eimer
  • Wischmob
  • Staubsauger
  • Staubwedel
  • Handfeger und Kehrblech


Interessante "Helferlein" zum Putzen:

  • Haushaltstücher
  • Trittleiter
  • Wäschesammler

Welche Mittel zum Putzen?


Jetzt kennen wir die Utensilien zum Putzen, aber die sind natürlich höchstens halb so effektiv, wenn wir sie mit den falschen Putzmitteln verwenden. Auch hier gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten, die sich je nach Raum unterscheiden können. Wir stellen die gängigsten Putzmittel vor und sagen, wofür man sie am besten gebrauchen kann:

Universalreiniger: Es steckt schon im Namen: Der Universalreiniger kann universal, also praktisch überall angewendet werden, außer für Holz, das putzen Sie besser mit einem Spezialreiniger. Doch viele Hausfrauen setzen auch zu anderen Gelegenheiten beim Putzen auf spezialisierte Reinigungsmittel.

Scheuermilch: Sie ist ideal für hartnäckige Verschmutzungen im Bereich Badezimmer oder Küche, wie zum Beispiel angebrannte Fette rund um das Kochfeld. Die Scheuermilch wird aufgetragen, zieht etwas ein und wird dann mit einem rauen Putzutensil - zum Beispiel Scotch Brite oder Stahlwolle - abgetragen. Alternativ, speziell zum Putzen der Küche: Spüli, gut für Geschirr und auch für die Oberflächen nicht ungeeignet. Nur auf Schlieren achten!

Toiletten-Reiniger: Ebenfalls hartnäckig - zumindest wenn Sie nicht oft genug putzen - können Verschmutzungen im Bereich WC werden. Hier helfen aggressivere WC-Reiniger, um die Innenseite der Toilette sauber zu bekommen. Achten Sie hier darauf, das Bad gut zu lüften, da manche dieser WC-Reiniger unangenehme Dämpfe entwickeln können, die Sie nicht unbedingt einatmen sollten.

Essigreiniger: Ebenfalls ein Klassiker neben dem Universalreiniger. Essigreiniger ist vor allem für die Feuchträume ein probates Mittel, um Wasser- und Kalkflecken zu entfernen. Dazu etwas einwirken lassen und am besten nicht zu kräftig schrubben, um Kratzer zu verhindern.

 

Welche Reinigungsmittel brauche ich nicht?


Wenn Sie sich mit diesem Grundinventar an Putzmitteln ausrüsten, kann Sie eigentlich kein oberflächlicher Schmutz im Haushalt mehr so richtig schocken. Damit bekommen Sie alles sauber, was so im Alltag, im Haushalt anfällt. Und damit ergibt sich dann gleich auch eine gewisse Ausschlussliste an Putzmitteln, auf die Sie getrost verzichten können und die eigentlich nur den finanziellen Haushalt belasten würden:

  • Glasreiniger
  • Backofenreiniger
  • Badreiniger
  • Edelstahlreiniger
  • Kochfeldreiniger


Alle diese Putzmittel sind im Prinzip Zusammensetzungen aus anderen Putzmitteln, die Sie mit unserer eben genannten Liste ohnehin schon haben. Sie sind teilweise extrem aggressiv, umweltbelastend und ihre Wirkung ist mit längerer Einwirkzeit, bzw. mit einem geringfügig größeren Arbeitsaufwand beim Putzen ebenfalls zu erreichen.


Muss ein Zuhause "keimfrei" sein?


Und mit diesen Attributen eines nicht nötiger Putzmittel zu einem weiteren umstrittenen Punkt beim Thema Putzen. Neben den Fragen 'Wie oft putzen?' und 'Was wie oft putzen?' nehmen wir uns noch eine dritte grundlegende Frage vor, die sich wie eine Art Mythos um das Putzen rankt: Muss mein Zuhause keimfrei sein? Dazu holen wir ein wenig aus, um das Thema zu umreißen:

Was bedeutet keimfrei?


Denn erstmal ist es wichtig, zu verstehen, was keimfrei eigentlich bedeutet. Keimfrei ist nämlich ein wissenschaftlicher Begriff und bezieht sich auf die vollkommene Freiheit eines Raumes von Mikroorganismen (also Bakterien oder Pilzsporen), und zwar nicht nur auf Toiletten oder Arbeitsplatten, sondern auch in der gesamten Raumluft. Die können wir aber durch kein noch so gründliches Putzen wegbekommen, sondern müssen durch gutes Putzen lediglich dafür sorgen, dass sich diese teilweise schädlichen Organismen nicht zu lange auf unseren Oberflächen, Waschstellen oder sonstigen Einrichtungsgegenständen ablagern und somit letztlich erst wirklich schädlich werden. Was die Hausfrau also unter keimfrei versteht, trifft Keimfreiheit im eigentlichen Sinne also nicht einmal annähernd. Trotzdem gibt es Putzmittel, die Keimfreiheit versprechen, entsprechende Marken kommen uns auch direkt in den Sinn. Ganz abgesehen davon, dass keimfrei nicht gleich keimfrei ist, ist das Putzen mit einschlägigen Putzmitteln auch nicht empfehlenswert.


Womit macht man die Wohnung keimfrei und ist das überhaupt gut?


Putzmittel zum Entkeimen gibt es viele, doch sind Sie nach Expertenmeinungen nur wenig empfehlenswert. Das liegt einerseits an ihrer mitunter aggressiven Zusammensetzung verschiedener "chemischer Keulen". Andererseits erreichen Sie auch einen guten Entkeimungseffekt durch sorgfältiges Putzen - wie gesagt, Keime befinden sich hauptsächlich in der Luft, Sie putzen nur die, die sich bereits niedergelassen haben, aber Nachschub ist immer schon unterwegs. Es ist wie beim Zähneputzen: Sie putzen immer nur die aktuelle Bakterienschicht weg, gleich danach lagert sich die neue an. Schädlich wird es auch in der Mundhöhle nur, wenn Sie das Putzen schleifen lassen. Diese Parallele zum Putzen im Haushalt lässt sich auf jeden Fall ziehen. Apropos Körper: Dazu kommt, dass unsere Körper überhaupt nicht empfindlich gegen die normale Konzentration von Keimen im Haushalt sind. Ganz im Gegenteil: Ein keimfreies Leben ist gar nicht gut für uns, besonders Kinder macht eine stets keimfreie Umgebung empfindlich und krankheitsanfälliger. Keimfreies Putzen ist also unnötiges, übermäßiges Putzen und eher kontraproduktiv - setzen Sie Ihre Prioritäten anders!


Neues Jahr, neues Putzen - der Frühjahrsputz


Setzen Sie zum Beispiel lieber auf den Frühjahrsputz. Er ist ein Klassiker aus "Omas Zeiten", da es aber auch heutzutage noch das Frühjahr gibt, gibt es auch für den Frühjahrsputz noch immer absolut eine Daseinsberechtigung. Denn im Frühjahr lichtet sich die Schneedecke des Winters, jetzt kommt die Sonne und deckt alles auf, was wir in den vergangenen Monaten beim Putzen vielleicht etwas vernachlässigt haben. Wenn die Pflanzen anfangen zu blühen, wird es also auch Zeit, das Zuhause wieder durch ordentliches Putzen in neuem Glanz erblühen zu lassen. Jetzt ist die dunkle Jahreszeit vorbei, Zeit für den einen, den gründlichen Putztag, bei dem es auch an die ganz langfristigen Putzarbeiten geht. Erinnern Sie sich an unsere zeitliche Aufteilung bei der Frage 'Was wie oft putzen?' - jetzt ist es Zeit, auch die jährlichen Maßnahmen zu ergreifen, also den Kühlschrank mal abzutauen und zu putzen, die Regale freiräumen, die Schränke leeren, Teppiche zu reinigen, Polstermöbel zu pflegen oder die Gardinen zu waschen.


Checkliste Frühjahrsputz


Und weil das noch längst nicht alles war, was Sie beim Frühjahrsputz putzen können, haben wir Ihnen eine Checkliste zum Frühjahrsputz zusammengestellt. Wir sagen Ihnen, wie Sie Ihren Frühjahrsputz angehen, wie und womit Sie am besten vorgehen und wie Sie das Wohnen in den darauffolgenden Monaten noch schöner machen können:

  • Überblick verschaffen
  • Alle wichtigen Putzmittel und -Utensilien bereit legen
  • Backofen reinigen
  • Mikrowelle putzen
  • Kühlschrank leeren und reinigen
  • Kaffeemaschine und Wasserkocher entkalken
  • Grundreinigung im Bad
  • Alle Ecken saugen und wischen
  • Überall unter Schränken, Teppichen und Co wischen und saugen
  • Treppen, Geländer und Handläufe putzen
  • Fenster putzen
  • Teppichreinigung
  • Möbel reinigen
  • Holzböden wachsen
  • Bettwäsche reinigen
  • Länger eingelagerte Sommer-Wäsche waschen
  • Matratzen absaugen
  • Im Kinderzimmer alles sorgfältig sortieren (am besten mit dem Kind zusammen aufräumen)
  • Im Büro: Elektrogeräte reinigen, nur leicht feuchte Tücher benutzen
  • Terrasse säubern
  • Garten fit für den Frühling machen
  • Dekorieren
  • Altkleider entsorgen
  • Auto waschen


Klingt nach einer Menge Arbeit, aber der Frühjahrsputz kann auch Spaß machen. Lassen Sie sich voll drauf ein: ein gutes Frühstück, die Lieblingsmusik und ein ganzer Tag, nur für das Putzen Ihrer eigenen vier Wände, an dessen Ende Sie sich noch wohler fühlen werden. Sauber!

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