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Wie putzt man den Backofen richtig?


Wenn sie ihn regelmäßig benutzt, müssen Sie auch ebenso regelmäßig den Backofen reinigen. Backen hat mit Liebe zu tun - so ähnlich lautete einmal der Werbeslogan eines Herstellers für Margarine, und wenn auch Sie es lieben zu Backen, werden Sie wissen, wie wichtig es ist, dass Sie jedes Mal nach dem Backvorgang den Backofen reinigen. Denn ansonsten kann es schwierig werden, die Flecken und Rückstände im Ofen zu entfernen. Das haben die meisten von uns schon am eigenen Leibe, bzw. Backofen spüren müssen, das Backofen reinigen kann eine echte Plackerei werden, wenn man es nicht so hält mit der prompten Reinigung nach der Benutzung. Wieso das so ist, welche Putz- und Hausmittel Sie benutzen können wenn Sie den Backofen reinigen wollen und worauf Sie beim Backen im Zusammenhang Flecken und Sauberkeit achten müssen - unser Ratgeber hat ein paar heiße Tipps für Sie, wie Sie die Sauberkeit im Ofen gebacken kriegen.

Backofen reinigen - in der Hitze des Gefechts


Dazu gehen wir zunächst einmal den besonderen Umständen rund um den und im Backofen auf den Grund. Warum entstehen so viele Flecken im Backofen und warum können dies mitunter die schwierigsten Verschmutzungen in der Küche überhaupt sein? Dafür gibt es zwei ganz einfache Gründe, die direkt miteinander in Verbindung stehen:

  1. Im Backofen befinden sich beim Backen Teige und deren Inhalte, Aufbackwaren und weitere Köstlichkeiten, die auf verschiedene Arten und Weisen in Bewegung gebracht werden. Durch die Hitze dehnen sich Teige aus, Saucen fangen an zu kochen und Beläge können bei diesen und ähnlichen hitzebedingten Garungsprozessen auf den Backofenboden herunterfallen oder es können Spritzer entstehen, die sich an den Backofenwänden ablagern.
     
  2. Dass sich die Speisen im Backofen bewegen, ist ganz einfach der Molekularbewegung zuzuschreiben. Es ist nun einmal so, Moleküle, die erhitzt werden, bewegen sich, und Speisen im Ofen brutzeln, spritzen oder dehnen sich aus. Das ist ja auch in der Mikrowelle so, und genau wie dort haben wir speziell im Zusammenhang Backofen reinigen das Problem, dass die in Bewegung gebrachten Moleküle für Schmutz im Inneren des Ofens sorgen. Doch nicht nur das: Ein probates Mittel um Flecken aller Art zu entfernen ist, sie sofort wegzuwischen. Das geht aber im Backofen nicht, weil hier Hitze herrscht und weil der Backvorgang möglicherweise noch gar nicht angeschlossen ist. Der Effekt: Die Speiseflecken werden im wahrsten Sinne verbrannt, sind darauf hin verkrustet und so ist das Backofen reinigen in der Regel umso schwerer.


Backofen reinigen


Dies sind die zwei Hauptgründe dafür, das das Backofen reinigen schwere Arbeit werden kann. Trotzdem raten wir, dass Sie nach jeder Anwendung den Backofen reinigen, um so mehrfaches Verkrusten und Anbacken zu vermeiden und so die Reinigung nicht noch zusätzlich zu erschweren. Doch wie geht man am besten vor? Wenn Sie Ihren Backofen reinigen, werden Sie ziemlich schnell begreifen, dass es hier nicht nur ein oder zwei Teile geht. Der Backofen bestehet aus mehreren Komponenten, die Sie auch nicht alle auf dieselbe Weise sauber machen. Wir sagen Ihnen, wie Sie Stück für Stück richtig Ihren Backofen reinigen können, welche Bestandteile Sie wie reinigen und welche Hausmittel Sie mitunter auch dafür benutzen können.

Backbleche & Backrost reinigen


Zunächst einmal haben Sie viel leichtere Spiel, wenn Sie die losen Einzelteile vor der Backofenreinigung entfernen. Und auch die so entfernten Einzelteile reinigen sich natürlich viel einfacher, wenn Sie sie aus dem Backofen nehmen. Das betrifft insbesondere die Backbleche und den Backrost. Beides sind Bestandteile, die sich in so gut wie jedem Ofen befinden und die auch immer die meisten Verschmutzung abbekommen.

So können Sie einfach das Backblech reinigen: Auf das Backblech trifft die Regel mit der hohen Verschmutzung in der Regel noch mehr zu als auf den Rost. Letzterer ist schließlich ein Gitter, durch das auch mal die eine oder andere Verschmutzung hindurch fällt. Der Boden des Backofens hat dann stellvertretend darunter zu leiden, doch zu beiden später mehr. Das Backblech fängt eine Menge Schmutz auf, Fettflecken, Ölflecken, Krümel und sonstige Speisereste sammeln sich hier zu einer meist unästhetischen Masse, die mit jedem Backvorgang fester und beim Backofen reinigen schwerer zu entfernen wird. Wie bekommt man das bloß wieder sauber? Eine gute Hilfe ist Salz. Nehmen Sie eine ganz normale Packung Speisesalz,

wie Sie sie in jedem gut sortierten Supermarkt kaufen können und verstreuen Sie das Salz dann auf dem verschmutzten Backblech - etwa die halbe Packung reicht aus. Ist das ganze Backblech gut mit Salz beschichtet, tut der Backofen, was er am besten kann: Backen. Schieben Sie das salzbedeckte Blech in den Ofen und backen Sie bei 50°C, bis das Salz leicht bräunlich wird. Die frisch gebackene Salzschicht mit einem Holzkochlöffel abkratzen und anschließend ganz normal abspülen. Sie werden merken, dass das Salz ganze Arbeit geleistet hat. Die Verkrustungen lassen sich ganz leicht abwaschen und Ihr Backblech sieht fast aus wie neu! Verblüffen, aber eigentlich ganz simple Chemie, die sich besonders für stark verkrustete Rückstände auf dem Backblech eignet.

Lose Teile einweichen: Sowohl für das Backblech, aber auch weitere lose Teile im Ofen wie den Backrost oder auch Kleinteile wie die Flammenkränze im Ofen lässt sich aber auch noch eine andere Taktik anwenden wenn Sie Ihren Backofen reinigen. Hier läuft uns einmal mehr ein alter Bekannter, ein bewährtes Mittel über den Weg, das wir nahezu überall im Haushalt nutzen können um Flecken zu entfernen: Essigreiniger. Der bekommt nicht nur hartnäckige Verschmutzungen auf der Arbeitsplatte oder auch im Bad sauber, sondern kann auch helfen wenn Sie Ihren Backofen reinigen. Nehmen Sie die losen Teile aus dem Backofen, verdünnen Sie den Essigreiniger mit etwas Wasser und lassen Sie die Lösung mehrere Stunden (je nach Verschmutzungsgrad) auf die losen Teile einwirken. Auch hier ergibt sich nach der Intensivbehandlung ein Effekt wie beim Reinigen mit Salz: Die Verschmutzungen lassen sich ganz einfach abspülen und Ihre Backofenteile sehen aus wie neu.


Eingebrannte Krusten im Backofen entfernen


Soweit so gut, was die losen Teile des Backofens angeht. Doch was müssen Sie tun, wenn Sie auch den eigentlichen Backofen reinigen wollen, bzw. müssen? Natürlich müssen wir dazu auch nicht das Rad neu erfinden, wir können Ihnen aber dennoch einige gute Tipps zum Backofen reinigen geben, mit denen Sie hier, auch in und an den fest verbauten Komponenten des Ofens wahre Sauberkeits-Wunder wirken können - und das sogar mit einfachen Hausmitteln!

Backofen reinigen mit Backpulver: Und gleich das erste dieser Hausmittel zum Backofen reinigen wird Sie vielleicht verblüffen, ist es doch eigentlich zum Backen da. Mit Backpulver den Backofen reinigen ist eine ebenso überraschende wie auch effektive Art und Weise der Backofenreinigung, denn Backpulver ist eine echte Allround-Waffe im Haushalt und wirkt nicht nur gegen hartnäckige Flecken, zum Beispiel in der Toilette, sondern auch an ganz anderer Stelle. Wenn Sie mit Backpulver Ihren Backofen reinigen wollen, stellen Sie dazu eine Mischung mit Wasser her und bearbeiten Sie damit die Verschmutzungen. Anschließend einfach wegspülen, bzw. aufwischen. Auch Natron- oder Soda-Lauge können Sie hierzu gut benutzen. Speziell bei Soda-Lauge bietet sich auch das Aufbringen durch eine Sprühlasche an.

Mit Waschpulver Backofen reinigen: Backpulver ist ein Reinigungshausmittel, das auch im Bad Anwendung finden kann. Die Anwendungsbereiche umgekehrt, hilft Ihnen auch Waschmittel, wenn Sie Ihren Backofen reinigen wollen. Waschmittel hilft Ihnen auch, wenn Sie zum Beispiel Urinstein entfernen wollen, kann Ihnen aber durch seine reinigende Wirkung ebenfalls hilfreich sein, wenn Sie Ihren Backofen reinigen - wenn auch in erster Linie nur am Boden des Ofens. Streuen Sie dazu das Waschmittel auf den Backofenboden und bedecken Sie diese Schicht dann mit einer großzügigen Schicht feuchter Haushaltstücher. Lassen Sie das Ganze über Nacht einwirken und entfernen sie dann die Tücher. Anschließend mit einem Spültuch und klarem Wasser den Backofen reinigen. Diese Methode hilft übrigens auch bei Kalkflecken auf Fliesen.

Mit Rasierschaum den Backofen reinigen: Wieder aus dem Bereich Badezimmer kommt ein weiterer Tipp zum Backofen reinigen. Diesmal handelt es sich aber nicht um Waschmittel für die Wäsche, sondern um einen Tipp aus dem Bereich Drogerie und Körperhygiene. Sie können nämlich auch mit Rasierschaum Ihren Backofen reinigen. Hier kommt Ihnen die Sprühfunktion vieler Rasierschäume zugute, denn so können Sie den Schaum ganz einfach auf Wände, Decke und Boden des Backofens verteilen. Sprühen Sie flächendeckend, lassen Sie den Schaum einige Stunden einwirken und wischen Sie ihn anschließend mit einem Spültuch und klarem Wasser ab. Sollte der gewünschte Reinigungseffekt nach einmaliger Anwendung noch nicht eingetreten sein, wiederholen Sie den Vorgang einfach nochmal. Danach - wie auch bei den andere Methoden - am besten einmal ohne Befüllung mit Lebensmitteln erhitzen, um die Gerüche der Reinigungsmittel zu entfernen.

Mit Wasserdampf und Zitrone den Backofen reinigen: Wenn Sie beim Backofen reinigen nicht nur auf den Effekt, sondern auch auf den Preis achten wollen, sind Sie mit den Hausmitteln Salz und Backpulver schon ganz weit vorn. Doch auch folgende Methode kostet nicht viel, hat aber viel Effekt wenn Sie Ihren Backofen reinigen. Stellen Sie dazu eine Schale Wasser auf der untersten Schiene auf den Grillrost und geben Sie den Saft von ausgepressten Zitronen hinzu. Die ausgepressten Hälften der Früchte können Sie ebenfalls mit ins Wasserbad legen. Nun stellen Sie den Backofen auf 200° und lassen Sie Ihr Hausmittel zum Backofen reinigen wirken. Und so stellt sich diese Wirkung ein: Der Wasserdampf an sich ist schon gut, um hartnäckige, verkrustete Flecken im Backofen zu lösen, doch durch die gelösten Zitronensäuren und Essenzen verstärkt sich dieser Effekt deutlich. Fett und krustige Rückstände werden ordentlich aufgeweicht und können anschließend leicht entfernt werden.

Hausmittel: WC reinigen


Das ist ja schon mal interessant, dass man mit so etwas Einfachem wie Cola die Toilette reinigen kann, oder? Doch es wird noch interessanter, denn wir haben noch mehr Hausmittel zum Toilette reinigen für Sie parat: Ideal gegen Kalk und Urinstein in der Toilette sind nämlich neben Cola auch Gebissreiniger oder Backpulver. Letzteres ist ein wahres Wundermittel und mehr als nur ein Geheimtipp in mehreren Bereichen, nicht nur zum Toilette reinigen. Aber speziell hier kann das Backpulver seine Wirkung gegen Gerüche und auch Kalk beweisen. Auch gegen Fettflecken ist Backpulver effektiv und sogar einem verstopften Abfluss können Sie mit einer Kombination aus Backpulver und Essig zuleibe rücken.


Muss Keimfreiheit sein?


Clevere Tricks und Kniffe aus dem Bereich Toilette reinigen mit einfachen Haushaltsmitteln, so viel ist sicher. Sicher ist aber auch, dass - wie zum Beispiel bei der Cola - solche Haushaltsmittel zum Toilette reinigen nicht antikbakteriell sind, und das ausgerechnet bei der bakteriell ja ach so arg betroffenen Toilette. Legen Sie gerade hier besonderen Wert auf die Entfernung von Keimen und mögen die Toilette am liebsten keimfrei? An dieser Stelle müssen wir Sie gleich doppelt enttäuschen, denn die handelsüblichen Desinfektionsmittel für den Haushalt schaffen es nicht, Oberflächen keimfrei zu halten. Einmal wischen und schon beginnt der Keimbefall, allein schon aus der Luft, wieder von vorne, denn wir leben nicht in einem entkeimten Biolabor. Doch nicht nur das: Desinfektionsmittel sind nicht nur weniger effektiv als geglaubt, sie sind auch kontraproduktiv, da sie vor allem bei Kindern Allergien auslösen können. Der Mensch hat sich an die Keime in seiner Umgebung längst angepasst und sein Immunsystem profitierte in der Evolution davon. Sauberkeit ja, aber Keimfreiheit ist gar nicht erstrebenswert.


Selbstreinigende Backöfen?


Ja, man muss einfallsreich sein, denn schließlich reinigt ein Backofen ja nicht von selbst - oder doch? Ja, denn moderne, neue Backöfen sind mitunter auch selbstreinigend! Wie kann das sein, und warum gibt es das nicht bei allen Haushaltsgeräten? Den zweiten Teil der Frage können wir auch nicht beantworten, weil wir nicht direkt an der Forschungsarbeit der Gerätehersteller beteiligt sind. Aber wie ein Backofen sich selbst reinigen kann, das können wir Ihnen erklären. Dazu gibt es momentan zwei Ansätze, die katalytische Selbstreinigung und die Pyrolyse. Wir stellen Ihnen die beiden Methoden vor, mit denen Backofen reinigen zum Selbstläufer wird.

Katalytische Selbstreinigung beim Backofen: Backöfen mit der Fähigkeit zur katalytischen Selbstreinigung haben eingebaute Katalysatoren. Was tun diese Katalysatoren? Eigentlich kennen wir diese Geräte ja nur aus unserem Auto, aber die im Backofen tun etwas ganz ähnliches: Sie wandeln nämlich Fettspritzer und Co. in Kohlendioxid und Wasser um, sodass Sie nach dem Backen nur mit einem feuchten Tuch und ein wenig Spülmittel Ihren Backofen reinigen und von den Produkten des Katalysators befreien müssen. Wichtig dabei ist, dass Sie wirklich nur etwas Spüli und sonst nur Wasser benutzen, denn die Oberfläche solcher Backöfen ist sehr empfindlich und nicht für den Gebrauch aggressiverer Reinigungsmittel wie Backofenspray oder Scheuermilch geeignet. Auch zu harte Schwämme dürfen hier nicht verwendet werden.

Backofen reinigen mit Pyrolyse: Bei Pyrolyse denken Sie sicherlich gleich an Feuer, hier geht es aber um reinigende Hitze. Pyrolyse-Öfen werden auf 500°C erhitzt, wobei auch hartnäckiger Schmutz zersetzt wird. Das Verfahren hilft auch gegen starke Verschmutzungen, allerdings müssen loser Schmutz und lose Teile vorher entfernt werden und das Verfahren ist sehr stromintensiv und damit teuer. Der Backofen kann während des Pyroloysevorgangs nicht geöffnet werden und braucht für diese Art der Selbstreinigung zwei bis drei Stunden. Im Anschluss hat der Ofen die Verschmutzungen sozusagen pulverisiert, sie sind zu Asche geworden, aber auch die muss anschließend mit dem Spültuch aufgenommen und entfernt werden. Zudem empfehlen wir, während und nach der Pyrolyse immer ordentlich durchzulüften.




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