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Wo anfangen beim Putzen?


Es ist schon mehr oder weniger lange so weit: Sie müssen dringend mal wieder die Wohnung putzen. Wann diese Dringlichkeit erreicht ist, ist bei vielen "Putzteufeln" unterschiedlich, manche putzen jeden Tag, andere nur jeden Samstag, wieder andere unterbrechen hin und wieder die Zeitspannen zwischen zwei Frühlingsputzen durch unregelmäßige Putzaktionen. Wenn Sie dann zum nächsten Mal Ihre Wohnung putzen, soll es aber bitteschön auch richtig sein. Dazu gehört neben den richtigen Putzutensilien und Putzmitteln auch die richtige Herangehensweise: Wo anfangen beim Putzen? Für nicht wenige schon ein erstes kleines Problem, dass das Putzen im Allgemeinen manchmal in weiter Ferne rücken wird. Aber so, wie es auch Tipps zu allen anderen Problemstellungen rund ums Putzen gibt, gibt es die auch für die Reihenfolge beim Wohnung Putzen. Wir stellen Ihnen genau diese vor, damit Sie alle Etappen beim Großreinemachen in der richtigen Weise und Reihenfolge durchführen können.

Wie oft muss man eigentlich putzen?

Zunächst mal müssen Sie sich zum Putzen aufraffen. Sie müssen die Wohnung putzen, ob Sie wollen oder nicht, türmt sich doch sonst der Staub überall, ansonsten, wenn Sie Kinder oder größere, haarende Haustiere haben, müssen Sie sogar noch viel häufiger die Wohnung putzen. Neben dem 'Wo anfangen beim Putzen?' ist also zunächst auch schon mal das 'Wann anfangen mit dem Putzen?' eine wichtige Frage. Denn wenn Sie die für Sie richtigen Intervalle einhalten, kommen Sie in einen gewohnheitsmäßigen Rhythmus, der Ihnen schon einmal eine erste Hilfe sein kann, denn inneren Schweinehund zu überwinden. Und es lässt sich auch einfach die Wohnung putzen, wenn der Schmutz nicht schon überall festgetreten und nur noch mit aggressiven Spezialreinigern zu entfernen ist. Aber wir gehen jetzt mal nicht davon aus, dass Sie Ihre vier Wände zur Messi-Wohnung verkommen lassen wollen, sondern dass Sie in angemessenen, nötigen zeitlichen Abständen Ihre Wohnung putzen. Es gibt hier zwei extreme Putz-Typen: den Putzmuffel und die mit dem Putzfimmel. Beide treffen sich zeitlich irgendwo dort in der Mitte, wo täglich Schmutz hereingetragen wird, wo Hundehaare oder Kinderspuren jeden Tag beseitigt werden müssen. Will sagen: Es gibt für jeden Haushalt früher oder später Gründe zu putzen, Sie sollten nicht zu spät damit anfangen, aber jeden Tag die ganze Wohnung putzen kommt sicherlich auch der eher unzuträglichen klinischen Reinheit gleich.

Mit welchem Zimmer fängt man an?


Bevor Sie also mitten im eigenen Wohnungsschmutz versinken, werden Sie sicherlich als gute Hausfrau mit dem Reinigen beginnen. Natürlich kann es keine Hausfrau gut sehen, wenn der Haushalt vor die Hunde geht - oder vor die Katzen, oder die Kinder. Wenn Sie sich dann dazu entschließen, die Wohnung mal wieder in einem größeren Kraftakt zu reinigen, gehen Sie dabei mit System vor, ein System, dass nicht nur auf Putzutensilien und Putzmittel abzielt, sondern auch auf die Reihenfolge der Räume. Die Frage 'Wo anfangen beim Putzen?' zielt hier also ganz konkret auf die Räume in Wohnung oder Haus ab, und das aus gutem Grunde, wie unser Reihenfolge-Vorschlag verdeutlichen wird. Dazu zunächst einmal: Viele Frauen haben ihr eigenes "räumliches System" wenn Sie Ihre Wohnung oder ihr Haus putzen. Sie alle haben aber gute Empfehlungen, wir natürlich auch:

  • Als Allererstes erste Maschine Wäsche anschmeißen
  • Fangen Sie in den schmutzigsten Räumen an (nur so als Motivationsstrategie)
  • Fangen Sie in den oberen Etagen an
  • Fangen Sie oben an, also an den Zimmerdecken, wo die Spinnenweben sitzen
  • Lampenschirme von Deckenleuchten säubern
  • Ganz früh Kalk im Bad einweichen
  • Ggf. Blumen gießen, auch auf Balkon oder Terrasse
  • Fensterbretter abwischen
  • Bettwäsche wechseln
  • Ggf. Sonder-Putz-Aktionen, wie Bad komplett reinigen, spezielle Küchenreinigung (Backofen oder Kühlschrank reinigen etc.)
  • Grundreinigung Wohnung
  • Küche Grundreinigung
  • Bad Grundreinigung
  • Immer zuerst Staubwischen...
  • vielleicht auch, wenn nötig Schränke, Schubladen, Regale ausräumen und säubern
  • ...dann Staubsaugen
  • ...dann erst Wischen - auf diese Reihenfolge kommen wir später noch zu sprechen
  • Zum Schluss die Waschbecken / Spülen putzen, aus denen Sie das Putzwasser entnehmen und wo Sie das Schmutzwasser entleeren
  • Fenster werden in der Regel an einem anderen Tag geputzt

Am Anfang geht es um Motivation, weswegen wir raten, sich den dicksten Brocken gleich am Anfang vorzunehmen. Danach geht hierbei vor allem darum, den Schmutz nicht unnötig vom einen Raum in den anderen zu verteilen, wenn Sie Ihre Wohnung putzen, damit Sie nichts zweimal putzen müssen. Dazwischen werden Arbeiten wie Blumen Gießen oder Bad Grundreinigung gemacht, und der Schmutz der wiederum dabei entsteht, wird in der ausgeklügelten Putzreihenfolge mit berücksichtigt.



Richtig Staubwischen


Die Wohnung Putzen ist mehr als nur mal eben schnell zwei Stunden den Mob oder Lappen schwingen. Wie Sie in der langen und je nach Haushalt auch noch erweiterbaren Liste der ToDos sehen, geht es darum, einen echten Plan auszuarbeiten wenn Sie Ihre Wohnung putzen, um nicht nur alles richtig zu machen, sondern auch, um nicht alles mehrmals machen zu müssen. Effizienz beim Wohnung Putzen erfordert also gute Logistik und ein System, dass Ihnen in Fleisch und Blut übergehen muss. Dabei geht es auch um die Zwischenebenen des Systems. Eine ganz wichtige hierbei ist die Reihenfolge von Staubwischen, Staubsaugen und Wischen, begonnen mit dem richtigen Staubwischen. Und auch hier, Sie werden lachen, gibt es wieder eine Reihenfolge, nach der Sie vorgehen sollten, wenn Sie Ihre Wohnung putzen.


  • Gehen Sie erst Staubablagerungen und Spinnweben an
  • Zuerst die Zimmerdecken (mit Teleskopstiel)
  • Wänden
  • Deckenleuchten
  • Bildschirme
  • Große Möbelflächen
  • Nutzen Sie zunächst einen Staubwedel...
  • ...dann ein nebelfeuchtes Tuch
  • Wischen Sie von oben nach unten, um herunterfallende Partikel auf jeden Fall aufzunehmen

Weitere Tipps für richtiges Staubwischen

Staubwischen ist eine sehr ungeliebte Arbeit. Wenn Sie Ihre Wohnung Putzen, muss es aber trotzdem sein, da Sie sonst im wahrsten Sinne nur Staub aufwirbeln, der sich überall niederlassen kann. Damit die Arbeit weniger frustrierend ist und dafür mehr Effekt zeigt, können Sie mit den richtigen Putzutensilien vorsorgen. Nutzen Sie zum Staubwischen am besten ein leicht angefeuchtetes Baumwolltuch. Das hält den Staub gut fest und verhindert, das er einfach nur aufgewirbelt wird. Das Tuch darf aber auch nicht zu nass sein, da es sonst zu viel Feuchtigkeit an eventuell empfindliche Holz- oder Polsteroberflächen abgeben könnte. Säubern Sie das Tuch regelmäßig, um den bereits aufgenommenen Staub regelmäßig zu entfernen. Mikrofasertücher können Möbel übrigens zerkratzen und sind eher für robustere Oberflächen geeignet. Grundsätzlich Staub vorbeugen - also sich ihn von vorn herein ersparen wenn Sie Ihre Wohnung putzen - können Sie, indem Sie immer für eine leicht erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgen. Die bindet nämlich den Staub und verlangsamt so seine flächenmäßige Ausbreitung. Wenn Sie Ihre Wohnung putzen, werden Sie den positiven Effekt schnell bemerken.

Staubsaugen vor dem Wischen

Jetzt sind Sie dem Staub sozusagen "händisch" zuleibe gerückt, als nächstes folgt die maschinelle Unterstützung. Der Staubsauger, eine hervorragende Erfindung, die nicht nur den groben Schmutz, zum Beispiel rund um den Eingangsbereich, entfernt, sondern auch kleinste Staubpartikel im Rest des Haushaltes beseitigen kann. Aber natürlich ist er nicht zum Abstauben von Möbeln, Accessoires und Co. geeignet - das haben Sie ja jetzt, basierend auf unserer Reihenfolge, schon in fleißiger Handarbeit vorab erledigt. Nun geht es also ans Grobe, Wohnung putzen nächster Schritt, und zwar der Schritt vor dem letztlichen Wischen. Und ja, wenn Sie Ihre Wohnung putzen, sollten Sie diese Reihenfolge ganz dringend beachten, denn der grobe Schmutz muss erst vom Boden entfernt werden, da Sie ihn ansonsten mit dem Wischmob durch die ganze Wohnung ziehen. Und etwas unästhetisch kann es sonst auch werden.

Erst Staubsaugen, sonst wird's unästhetisch

Wenn Sie schon einmal in anderer Reihenfolge Ihre Wohnung putzen mussten, weil Sie das vorherige Staubsaugen vergessen haben, wissen Sie, wovon wir reden: Ohne Staubsaugen wird Wischen zu einer haarigen Angelegenheit. Die liegen nämlich noch überall auf dem Boden herum und ziehen sich beim Wischen dann in langen, nassen, schmierigen Schlieren hinter dem Wischmob her. Ab und zu lösen sie sich auch mal von der etwas fiesen Gemengelage am Mob und legen sich einfach in die eine oder andere Ecke. Das gilt sowohl für Menschen- als auch Tierhaare, Staubansammlungen, Wollmäuse und Schmutz und Müll, der noch so herumliegt. All das gehört beim Wischen nicht mehr auf den Boden, sondern sollte bereits im "Vorwaschgang", beim vorbereitenden Staubsaugen entfernt und im Hausmüll entsorgt worden sein.

Die ultimative Reihenfolge also: Staubwischen --> Staubsaugen --> Boden wischen
 


Wie putze ich den Boden richtig?

Somit gehört auch dieser vorbereitende Schritt mit zur Antwort auf die Frage 'Wie putze ich den Boden richtig?' - ja, indem Sie ihn vorab gründlich saugen. Danach kommt es auf diese Komponenten für richtiges Bodenputzen an, wenn Sie Ihre Wohnung putzen:

  • Zuerst, vorbereitend die Oberflächen, also Tische, Schränke, Fensterbänke
  • Polster und Böden saugen
  • Holz-, Fliesen- und Hartböden feucht abwischen
  • Am besten mit Breitwischer und Mikrofaserbezug 


So wischen Sie richtig: 

  •        Die Ränder zuerst
  •        in einer Richtung entlang wischen
  •        dann rückwärts in Achterbewegung wischen
  •        nicht hin und her putzen, so verteilen Sie den Schmutz nur

Sonderfall Boden wischen im Bad

An dieser Stelle noch ein paar Worte zum Bad, das ja immer besonderer Aufmerksamkeit bedarf, wenn Sie Ihre Wohnung putzen. So ist es auch beim Boden Wischen im Bad: Hier geht es nicht nur um Sauberkeit, sondern auch um richtige Reinlichkeit, sprich die Entfernung von Keimen, die es sonst nirgendwo im Haushalt gibt. Den Boden im Bad wischen Sie am besten mit mehr Wasser, ungefähr so viel, dass ein Streichholz so gerade auf dem Wasserfilm am Boden schwimmen kann. Waschen Sie nass und gründlich, um so zu verhindern, dass sich Schmutz in den Fliesenfugen absetzen kann. Wie auch in den anderen Räumen gilt aber auch im Bad: Erst die anderen Bereiche säubern und den Boden zum Schluss wischen.



Pro- Contra Saugroboter


Und bei uns zum Schluss in diesem Artikel: Die nicht mehr ganz so neuen, aber immer noch für viele faszinierenden Roboter zum Staubsaugen. 'Ist niemals so gründlich wie ich!', sagen überzeugte Hausfrauen. Stimmt das? Ist der Saugroboter nur ein Hype um Geld zu machen oder auch, um ernsthaft sauber zu machen? Es gibt viele Meinungen dazu, viele Diskussionen, ob man auch mit Roboter-Hilfe die Wohnung putzen kann. Wir haben das Ganze mal in einer Pro- und Contra-Liste abgekürzt:


Pro Saugroboter

  • arbeitet selbstständig...
  • ...wenig eigener Zeitaufwand
  • gut für viele und große Räume
  • Sprachsteuerung möglich
  • kann Verschmutzungsgrad durch Sensoren einschätzen
  • amortisiert sich, wenn dadurch Reinigungskräfte und viele Staubsaugerbeutel eingespart werden
  • in der Regel keine Staubsaugerbeute nötig


Contra Saugroboter

  • hohe Fehlerquote durch Hindernisse
  • Bei Unebenheiten vollkommen überfordert
  • nicht effektiv genug in den Ecken
  • geringes Angebot an Ersatzteilen
  • hoher Anschaffungspreis
  • Aufladen nach durchschnittlich 80qm nötig



Saugroboter ja oder nein?


Wenn Sie Ihre private Wohnung putzen, brauchen Sie keinen Saugroboter, er eignet sich eher für gewerbliche Räumlichkeiten, die großflächig sind, wo es wenige Hindernisse gibt und wo gegebenenfalls durch einen Saugroboter Budget für externe Reinigungskräfte eingespart werden könnte. Für den Privathaushalt ist ein Saugroboter ungeeignet. Dafür ist er viel zu teuer (300 - 600€ sind durchaus möglich!), es gibt zu wenige Sonder- und Ersatzteile und dafür zu viele Hindernisse, die die Effektivität des Roboters enorm einschränken können. Letztendlich heißt das, Sie kaufen einen teuren Saugroboter, müssen aber trotzdem noch selbst saugen - das ist vollkommen sinnlos, zumal Sie mit dem Staubsauger sowieso viel besser in alle Ecken und unter alle Möbel kommen. Mal abgesehen davon, dass ein Saugroboter weder Polster, noch Möbel, geschweige denn Treppen, Wände oder Decken von Staub befreien kann.
 

Wohnung putzen richtig gemacht

Vom Saugroboter raten wir Ihnen also grundsätzlich ab, wenn Sie eine ganz normale, private Wohnung putzen wollen und nicht etwa ein ebenerdiges Großraumbüro. Ansonsten fangen Sie an zu putzen, wie es Ihnen as Schmutzaufkommen in Ihrem Haushalt diktiert und berücksichtigen Sie das eigene Hygieneempfinden. Und wenn Ihnen das sagt, Sie müssen jeden Tag die Wohnung putzen, dann tun Sie das - nur am besten mit System.






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