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Wo entsorgt man Putzmittel?

Wo kann man eigentlich Putzmittel entsorgen? Fragen Sie sich das auch zur Zeit? Hat der alte Reiniger ausgedient, ist vielleicht schon Jahre alt oder entspricht nicht mehr Ihren Prinzipien von eher ökologischem Putzen, können Sie dieses Putzmittel entsorgen. Aber wo? Es gibt so viele Menschen, die noch mehr Reinigungsmittel in ihrem Haushalt haben, und viele wissen gar nicht mehr, wohin mit den ganzen Putzmitteln.

Wenn Sie nun einige der Putzmittel entsorgen wollen, sollte die Entsorgung nicht zwangsläufig über den Abfluss stattfinden. Denn anders als zum Beispiel harmloses Spülmittel oder der nahezu allgegenwärtige Allesreiniger sind manche Reinigungsmittel höchst aggressiv und bestehen aus starken Chemikalien, die nicht einfach über den Hausabfluss entsorgt werden sollten und dürfen. Unser Ratgeber sagt Ihnen, wo Sie solche besonders starken Putzmittel entsorgen können, ob Putzmittel auch mal "schlecht werden" können und wie Sie im Hinblick auf die Putzmittel bewusst einkaufen können.  

Haben Putzmittel ein Verfallsdatum?

Dazu zunächst einmal die Frage, die sich viele Hausfragen stellen: Haben Putzmittel ein Verfallsdatum? Wenn auch Sie sich das jetzt fragen, können wir Ihnen eine Antwort klipp und klar geben: nein. Aber warum stehen Verfallsdaten dann auf Putzmitteln drauf? Das hängt interessanterweise direkt mit dem Hauptthema - Wo entsorgt man Putzmittel? - zusammen, denn hier geht es den Herstellern, bzw. Vertreibern der Reinigungsmittel darum, dass wir unsere Putzmittel überhaupt entsorgen wollen. Warum sollte jemand wollen, dass wir unsere eigentlich nahezu unbegrenzt haltbaren Putzmittel entsorgen? Die Taktik dahinter ist schlicht und ergreifend - davon muss man bei den Supermärkten und Discountern wohl leider ausgehen - das Streben nach mehr Umsatz. Vielleicht sind es noch nicht einmal die Hersteller der Putzmittel, die ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf ihre Produkte schreiben, denn die wissen ja, das das eigentlich unnötig ist. Vielmehr sind es die Abnehmer, die die Putzmittel wiederum an uns Endverbraucher verkaufen. Sie drucken meistens die Etiketten für ihren Vertrieb und sie sagen, dass die Putzmittel ein MHD haben sollen. Das nämlich führt dazu, dass wir, sofern wir die Putzmittel nicht innerhalb des Verfallsdatums verbrauchen, die Putzmittel entsorgen wollen, um anschließend direkt neue zu kaufen. Für die letztendlichen Verkäufer der Putzmittel ist die Rechnung also ganz einfach: Wenn die Kunden denken, sie müssten ihre Putzmittel entsorgen, müssen sie irgendwann auch mehr Geld dafür ausgeben. So ganz fair ist das freilich den Kunden gegenüber nicht, aber verboten ist es bislang auch nicht, also werden unbescholtene Hausfrauen und -Männer weiterhin ihre Putzmittel entsorgen, weil sie denken, die hochkonzentrierten Chemikalien könnten schlecht werden.  

Kann die Kraft von Reinigungsmittel nachlassen?

Das ist auch nicht weiter verwunderlich, geben sich doch zum Beispiel die Supermarktketten ein gewisses Maß an Mühe, die VerbraucherInnen auch in dem Glauben zu lassen, ihre Putzmittel könnten mit der Zeit schwächer werden. Die Reinigungsleistung lässt nach, der angenehme Duft wird schwächer, der Alkohol im Glasreiniger verfliegt. So oder ähnlich lauten die Argumente der Händler, die damit eigentlich nur unlauteren Wettbewerb ankurbeln und direkt auch dafür sorgen, dass unnötig Putzmittel entsorgt werden. Die Argumentation und das MHD sorgen dafür, dass viele denken, die Reinigungseffekte ihrer Putzmittel würden tatsächlich nachlassen. Tatsächlich ist die Haltbarkeit von Reinigungsmitteln aber nahezu unbegrenzt, Putzmittel entsorgen ist also in einem Hausfrauen-Leben unnötig. Denn wie manche Handelsketten zugeben, bleibt die Reinigungskraft von Putzmitteln erhalten, egal wie viele Frühlingsputze sie ungenutzt vorbeigehen sehen. Das Kennzeichnen mit einem Verfallsdatum für Putzmittel ist nicht gesetzlich erforderlich, sondern nur dann wichtig, wenn man möchte, dass die eigenen Kunden möglich nach 24 - 30 Monaten ihre Putzmittel entsorgen.

Entsorgung von Putzmitteln

Da Sie jetzt wissen, dass rein aus Produktsicht und dessen Haltbarkeit eine Entsorgung von Reinigern nicht notwendig ist, wollen Sie jetzt aber gerne trotzdem erfahren, wo Sie Putzmittel entsorgen können, wenn es denn doch einmal gemacht werden soll. Wie gesagt, das müssen Sie nicht aus Gründen der Produkteignung, also etwa weil das Putzmittel schlecht werden könnte - was nicht der Fall ist. Aber wenn Sie zum Beispiel auf ein anderes Putzmittel umsteigen oder schlicht ökologischer putzen wollen, können Sie das alte Putzmittel entsorgen. Aber wo? Die hohe Konzentration an Chemikalien ist ein zentraler Punkt, wenn Sie tatsächlich mal Putzmittel entsorgen. Eben weil viele Putzmittel aus einer hohen Konzentration verschiedener ätzender, brennbarer oder giftiger Stoffe bestehen, sind sie für den Abfluss überhaupt nicht geeignet. Manche neigen dazu, sogar die Bakterien im Klärwerk gleich noch mit zu "reinigen". Auf Chemie basierende Putzmittel haben nichts Natürliches, sondern sind tendenziell schädlich für die Umwelt, daher schüttet man sie - ähnlich wie zum Beispiel Farbe, Klebstoffe oder Pflanzenschutzmittel - auf keinen Fall einfach in den Abfluss und wirft sie auch nicht in den einfachen Hausmüll.

Putzmittel sind Sondermüll

Putzmittel entsorgen Sie im Sondermüll, dort wo auch Batterien, Medikamente, Spraydosen oder Säuren und Laugen entsorgt werden. Ob Ihre Putzmittel Sondermüll sind, wissen Sie nicht zuletzt dann, wenn Sie entsprechende Gefahrensymbole auf den Verpackungen finden, wie das für giftig, reizend / gesundheitsschädlich, ätzend und / oder leicht entzündlich. In jeder größeren Stadt können Sie bei einer Sammelstelle der Stadt Putzmittel entsorgen. Diese Sammelstellen heißen oft Recycling-Hof, Wertstoffhof oder städtische Entsorgung und nehmen im Prinzip sämtliche Arten von Müll, auch von Privatpersonen entgegen. Meist kostet die direkte Entsorgung bei den Entsorgungsunternehmen nur eine kleine Gebühr, wenn überhaupt. Hier wird dann oftmals nach Gewicht gemessen, und Ihr Auto wird vorab auf eine große Lastenwaage gestellt. Da können Sie dann gleich auch Ihren alten Bildschirm, ein paar Leuchtstofflampen und eben Ihre Putzmittel entsorgen. Wichtig ist, das erwähnen die Entsorgungsunternehmen immer wieder auch auf ihren Internetseiten, dass wenn Sie gefährliche Substanzen wie Putzmittel entsorgen, Sie diese am besten immer innerhalb ihrer Originalverpackungen entsorgen. Das hilft den Müll-Experten, später die weiteren Entsorgungswege der Giftstoffe einzuleiten.

Was ist Sondermüll?

Wenn Sie schon mal dabei sind und Ihre Putzmittel entsorgen, können Sie auf dem Weg zum Entsorgungs-Hof auch gleich noch ein paar andere Sondermüllteile mitnehmen, die ebenfalls nicht im normalen Haushaltsmüll entsorgt werden dürfen:

  • Lacke und Farben
  • Verdünnern
  • Abbeizer
  • Öl, Altöl, Benzin
  • Pflanzenschutzmittel
  • Akkus, Batterien, Knopfzellen
  • Thermometer
  • Leuchtstofflampen
  • Fotochemikalien
  • Spraydosen
  • Klebstoffe
  • Rohrreiniger
  • Sanitärreiniger
  • Fleckenlösemittel
  • uvm.

Für eine genaue Übersicht über das komplette Sondermüll-Inventar können Sie sich auch bei Ihrem örtlichen Müllentsorgungsunternehmen informieren.

Fachgerecht Putzmittel entsorgen

Sie sehen, auf diese Weise kommen Sie eine einer fachgerechten Entsorgung von Haushaltschemikalien, wie Putzmittel auch in Fachkreisen genannt werden, am nächsten. Wenn Sie zum Beispiel über den Hausmüll oder die normalen häuslichen Abwässer Ihrer Putzmittel entsorgen, können ernsthafte ökologische Konsequenzen drohen. Flüssigkeiten können auf den Mülldeponien versickern oder in die Kanalisation oder ins Grundwasser geraten, nicht gefilterte Giftdämpfe können in die Atemluft oder die Atmosphäre gelangen. Wenn Sie fachgerecht Ihre Putzmittel entsorgen leisten Sie einen wertvollen Beitrag, um dies zu verhindern. Eltern lehren ja heutzutage in unseren Breiten schon ihre Kinder, wie man alles umweltschonend und fachgerecht entsorgt. Nur beim Thema Sondermüll gibt es immer wieder Zweifel und Fehler. Wenn Sie also vorbildlich Ihre Putzmittel entsorgen wollen können Sie einerseits zu den Recycling- und Entsorgungsunternehmen direkt gehen und dort Ihre Putzmittel entsorgen. Alternativ, zum Beispiel wenn es in Ihrem Ort weit und breit keinen solchen Entsorgungshof gibt, können Sie auch an manchen Verkaufsstellen Putzmittel entsorgen, bzw. von diesen entsorgen lassen. Viele Kommunen, die keinen Wertstoffhof haben, sind sich ihrer Verantwortung auch im Bereiche Putzmittel entsorgen bewusst und haben für die fachgerechte Entsorgung gute Alternativen ins Leben gerufen: die so genannten Schadstoffmobile. Im Bürgerbüro oder auch auf dem offiziellen städtischen Abfallkalender können Sie in Erfahrung bringen, wann das Schadstoffmobil wo ist. Oftmals gebührenfrei können Sie dort Schadstoffe in haushaltsüblichen Mengen abgeben und so mit reinem Gewissen Ihre Putzmittel entsorgen.

Behälter der Putzmittel entsorgen

Das alles gilt zunächst einmal lediglich, wenn Sie Ihre Putzmittel nicht aufbrauchen, sich also beim Entsorgen Putzmittel im Behälter befindet. Das eigentlich Schädliche beim Putzmittel entsorgen ist natürlich das Putzmittel selbst, nicht der Behälter. Die sind in aller Regel aus Kunststoff und somit den üblichen Entsorgungsstatuten für Behälter und Verpackungen aus Kunststoff unterlegen. Das heißt, die Verpackungen von Reinigungsmitteln können Sie nach wie vor und wie auch etwa Margarine- oder Milchpackungen in den gelben Sack, die gelbe Tonne oder den grünen Punkt werfen. Informationen zur Entsorgung des Putzmittelbehälters erhalten Sie meist ganz in der Nähe des trügerischen Mindesthaltbarkeitsdatums, nämlich auf der Verpackung des Reinigers selbst.

Bewusst Putzmittel einkaufen

Was für ein Organisationstalent man braucht, nur um anständig und nicht-umweltbelastend Putzmittel zu entsorgen. Ganz schön umständlich eigentlich, oder? Sie können sich diese Umstände ersparen, indem Sie sich nicht darüber Gedanken machen, wie Sie Ihre Putzmittel entsorgen können. Machen Sie sich lieber Gedanken darüber, wie Sie bewusst Putzmittel kaufen können. Da hinein spielt auch die Frage, die wir auch an anderer Stelle in unserem Ratgeber ausführlich behandeln: 'Welche Putzmittel brauche ich eigentlich?'. Denn hier spielt die Giftigkeit und Schädlichkeit mancher Reiniger auch mit hinein: Braucht man wirklich für jeden Raum, für jede einzelne Oberfläche einen eigenen Reiniger? Und müssen es immer unbedingt die chemischen Keulen sein? Die Antwort ist ganz klar: nein! Die Alternative lautet bewusst Putzmittel einkaufen, und zwar mit dem Bewusstsein, dass viele aktuelle Reinigungsmittel nicht nur umweltschädlich, schlecht für Haut und die Atemwege, sondern auch schlichtweg überflüssig sind.

Viele Putzmittel sind überflüssig

Viele Putzmittelschränke oder Hauswirtschaftsräume platzen fast aus allen Nähten, weil sich dort die Reinigungsmittel türmen. Eigentlich völlig unnötig, denn kein Haushalt braucht eine Putzmittelflasche für jede Oberfläche, noch nicht einmal eine eigene für jeden Raum. Viele Putzmittel sind überflüssig, das betrifft vor allem die Spezialreiniger, die im Prinzip nur für ein bestimmtes Haushaltsgerät oder eine bestimmte Oberfläche geeignet sein sollen. Auch die Desinfektionsmittel, die Keimfreiheit versprechen, gehören in die Tonne - besser gesagt auf den Wertstoffhof -, denn erstens erreichen Sie gar keine im Wortsinne richtige Keimfreiheit, und zweitens sollte es gar nicht unser Wunsch sein, in einer keimfreien Umgebung zu leben, da das nicht nur nicht möglich, sondern auch für Kinder potenziell allergiefördernd ist. Auch hier und bei den vielen verschiedenen Reinigern, die nur für ganz bestimmte, kleine Bereiche zuständig sind, behaupten böse Zungen, es ginge einfach nur darum, mehr Umsatz mit Reinigungsmitteln zu generieren - das Muster kennen wir doch schon vom unnötigen MHD auf Putzmitteln, nicht wahr? Diese Putzmittel brauchen Sie nicht:

  • Desinfektionsmittel (Allergierisiko bei Kindern erhöht)
  • Glasreiniger
  • spezielle Edelstahlreiniger
  • Backofenreiniger
  • Kochfeldreiniger
  • Mittel auf Chlor-Basis oder mit anorganischen Säuren
  • zu aggressive und zu teure Badreiniger


Welche Putzmittel Sie wirklich brauchen können Sie sehen, wenn Sie bewusst Putzmittel einkaufen, bzw. eben nicht einkaufen, sparen Sie sich am Ende auch die Probleme, wenn Sie die Putzmittel entsorgen müssen. Das wird umso mehr überflüssig, wenn Sie nicht nur die falschen Reiniger weglassen, sondern nur die richtigen benutzten. Die brauchen Sie dann auch auf, sodass das Putzmittel entsorgen nie zu Ihrem Problem wird. Dabei reicht schon ein kleines, überschaubares Inventar an Putzmitteln, mit denen Sie im Prinzip Ihr ganzes Haus putzen können: Allzweckreiniger / Universalreiniger: Ideal für Schmutz und zur Beseitigung von Bakterien aller Art in allen Räumen und auf allen Oberflächen Essigreingier und Zitronensäure: Ideal für sanitäre Räume. Mit diesem "Traumpaar" machen Sie alles blitzeblank sauber, entfernen Keime und neutralisieren Gerüche mit viel Effekt. Scheuerpulver und Scheuermilch: Ist mal etwas verkrustet oder erhärtet, nehmen Sie Scheuermittel. Hier kommen Sie sehr gut aus, wo andere mit Herd-, Ceran- oder Backofenreingier gleich drei chemische Putzmittel kaufen. Spüli: Sie haben eigentlich so oder so schon einen Alleskönner namens Spülmittel in der Küche. Wenn Sie es nicht gerade verkrusten lassen, hilft Ihnen "Spüli" eigentlich bei den meisten Verschmutzungen zuverlässig weiter. Keine weiteren Küchenreiniger welcher Art auch immer nötig.  

Einfache Haushaltsmittel: 5 Dinge, die zum Putzen reichen

Neben diesem Grundinventar an Putzmitteln setzen erfahrene Reinigungsexperten auf ein Quintett der haushaltlichen Reinheit. Diese fantastischen Fünf kommen eigentlich mit allem klar und die machen auch alles klar, was in einem normalen Haushalt so an Schmutz anfällt. Nehmen Sie die oben auch schon erwähnten Essig- und Zitronenreiniger und ergänzen Sie sie um Kernseife, Soda und Natron. Mit diesem Team mischen Sie sich alles zusammen, was Sie zum Putzen brauchen. Extra Putzmittel sind somit nicht mehr nötig. Dazu können Sie auch ein paar einfach Hausmittel zum Säubern nutzen, wie Orangenschalen, Leinöl oder auch Shampoo. Reinigungsmittel entsorgen ist dann nicht mehr Ihre Sorge.

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